| |
 |
41) You Are My God |
 |
|
| |
|
The
gentle smell, of the lemon-tree,
the ocean waves, of the deep blue sea,
my island in the storm, that all is what you are for me,
my final destination, for ever I´ll be free.
You´re my pianos, little melody,
the sound of strings, in the great symphonie,
you are the tree of live and truth,
let´s sing a song of praise,
and may your light of blessing,
shine on all our ways.
YOU
ARE MY GOD AND MY FATHER AND CREATOR,
YOU SET THE STARS INTO THE SKY.
AND THE WIND O´ER THE FIELDS IS LIKE THE BREATH OF YOU
AND I FEEL IT AND I´M GONNA FLY.
YOU ARE MY GOD, MY PROTECTOR AND LEADER,
YOU ARE THE SUNSHINE IN MY HEART AND MY SOUL.
DON´T LEAVE ME ALONE ON MY WAY, EVERY NIGHT AND EVERY DAY.
And sometime, there will be a day,
without a sunrise, and without a sundown.
And that will be the day, I stand in front of you,
at the door of your paradise, face to face to you,
and I know for sure, I will life for ever! |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
42) Augenblicke des Glücks |
 |
|
| |
|
Augen auf, Schäfchenwolken,
hoch fliegende Schwalben und goldenes Licht.
Die Nacht ist gewichen, dem strahlenden Morgen
und über dem Meer, singt der Wind sein Gedicht.
Ich glaub´, es ist Zeit, wieder Danke zu sagen,
für diesen neuen Tag, für jeden neuen Tag.
AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
OFT NUR SO LANGE, WIE EINE STERNSCHNUPPE GLÜHT.
AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
UNSTERBLICH ERST DURCH DIE VERGÄNGLICHKEIT.
AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
LEBEN WEITER, IN UNSEREN SEELEN,
UND SIE LEUCHTEN AUF UNSEREM DUNKELSTEN WEG,
AUF DEM WEG INS LICHT.
Lachende Menschen, der Klang der Musik,
Mozart im Herzen, Italien im Blut,
die Liebe des Lebens, die zärtliche Hand,
Tränen vor Freude und Sehnsucht wie Glut.
Die Tiefe der Liebe, wird niemals vergehen,
nicht heut in dieser Zeit, auch nicht in aller Ewigkeit. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
43)
Der
kleine Junge mit der Harmonika |
 |
|
| |
|
In
die Straßencafes, wo die Menschen sind,
zieht es ihn jeden Abend hinaus.
Dort wo die bunten Lichter sind,
packt er seine Harmonika aus.
Und er spielt sein Lied, und er zieht den Hut,
und es ist fast wie Magie.
Manchesmal klingelt eine Münze, zu seiner Melodie.
HÖRT
IHM ZU, DEM KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
SEIN LIED IST BITTE UND GEBET ZUGLEICH.
SEHT NUR, SEINE AUGEN FLEHEN NACH BARMHERZIGKEIT,
UND NACH EIN BISSCHEN WÄRME, IN DIESER KALTEN ZEIT.
HÖRT IHM ZU, DEM KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
JEDER TON VON IHM VERZAUBERT UNSER HERZ.
UND SO SPIELT ER IMMER WIEDER SEINE KLEINE MELODIE,
UND WER SIE EINMAL HÖRTE, DER VERGISST SIE NIE.
SO LEBT SIE IN UNS WEITER UND SIE SOLL UNS MAHNUNG SEIN,
DENN KEINER VON UNS MENSCHEN, LEBT NUR FÜR SICH ALLEIN.
Niemand weiß es genau, woher er kommt,
und wohin er nach Hause geht.
Und man sagt sich, er hat keine Eltern mehr,
und dass er ganz allein im Leben steht.
Seine nächtlichen Tränen, sie spiegeln sich nicht,
in so manchem Champagnerglas.
Doch da waren auch Lichter der Hoffnung, die ich in seinen Augen
las.
In einer dunklen Nacht, die dunkler war als andere,
so sagte man sich, da war ihm Leid geschehn.
Man nahm ihm die Harmonika, sein Lied, es war verstummt,
verklungen ist der letzte Ton, er ward nie mehr gesehn.
VERGESST IHN NICHT, DEN KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
SEIN LIED WAR BITTE UND GEBET ZUGLEICH.
SEINE KINDERAUGEN FLEHTEN NACH BARMHERZIGKEIT,
UND NACH EIN BISSCHEN WÄRME, IN DIESER KALTEN ZEIT.
VERGESST IHN NICHT, DEN KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
JEDER TON VON IHM, VERZAUBERTE DAS HERZ.
UND ER SPIELTE IMMER WIEDER SEINE KLEINE MELODIE,
UND WER SIE EINMAL HÖRTE, DER VERGISST SIE NIE.
SO LEBT SIE IN UNS WEITER UND SIE SOLL UNS MAHNUNG SEIN,
DENN KEINER VON UNS MENSCHEN, LEBT NUR FÜR SICH ALLEIN. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
44) Don Bosco-heute |
 |
|
| |
|
Die
Seelen verkümmert, die Herzen leer und kalt,
so wie der peitschende Regen, am Großstadtasphalt.
In Burgen aus Beton wohnt Hoffnungslosigkeit,
die grauen Fassaden, als Spiegelbild der Zeit.
Sehnsucht nach Zukunft stirbt im rauen Wind,
irgendwo in den Stiegenhäusern weint grad ein Kind.
Auf dem Müllplatz der Hoffnung, Politik die versagt,
und verlorene Liebe, nach der niemand mehr fragt.
DON
BOSCO, WIR BRAUCHEN DICH HEUT MEHR DENN JE,
DON BOSCO, WENN ICH DIE JUNGEN IN DEN HÄUSERSCHLUCHTEN SEH.
PERSPEKTIVEN FÜR EIN MORGEN, KÖNNEN VIELE NICHT MEHR SEHN,
WENN SIE MIT FALSCHEN FREUNDEN, GRADEWEGS INS UNHEIL GEHN.
DON BOSCO, SEI UNS NAH, SEI FÜR UNS DA.
Hinter den Fenstern, nur fahles Neonlicht,
und der Mensch gegenüber, der deine Sprache nicht spricht.
Totenkopfgraffitis, auf Wände gemalt,
verwüstete Bänke, im Stadtrandwald.
Die Luft ist geschwängert, von sozialen Problemen,
doch den Glauben an die Liebe, den kann mir keiner nehmen.
Denn die Liebe des Lebens ist ein Beispiel dafür,
dass Liebe gedeihen kann, hinter jeder Tür.
DON BOSCO, DEIN GEIST, ER MÖGE BEI UNS SEIN.
DON BOSCO, FÜHLT HERZ UND SEELE SICH VERLASSEN UND ALLEIN.
EIN WENIG ZEIT FÜREINANDER, EIN KLEINES WORT, EIN NETTER BLICK,
DIES SIND DIE ERSTEN SCHRITTE, FÜR EIN LEBEN IM GLÜCK.
DON BOSCO, SEI UNS NAH, SEI FÜR UNS DA. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
45)
Geben wir Acht auf unsere Seelen |
 |
|
| |
|
Wenn
die Gier schon aus den Augen schaut,
und der Neid das Herz befällt.
Wenn der Hochmut und die Ignoranz
in der Seele Einzug hält.
Wenn Geiz und Lüge in Gedanken
nur noch an erster Stelle stehn,
höchste Zeit für neue Wege,
um dem Unheil zu entgehn.
Statt babylonische Türme zu bauen,
demütig staunen wie ein Kind.
Licht in die Herzen der Heuchler,
die selbst nicht wissen, dass sie im Dunkeln sind.
GEBEN WIR ACHT AUF UNSERE SEELEN,
SONST VERSPIELEN WIR DAS PARADIES,
UND WOFÜR HABEN WIR SCHLIESSLICH DENN SONST GELEBT?
GEBEN WIR ACHT AUF UNSERE SEELEN,
LASST UNS IM HERZEN SO WIE KINDER SEIN.
FÜR UNSER TUN UND LASSEN MÜSSEN WIR MAL GRADESTEHN,
WENN WIR DEM HERRN INS ANTLITZ SEHN... |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
46) Im Weinberg des Herrn |
 |
|
| |
|
Ich
war nie ein „Das ist unmöglich“–Sager,
und auch kein über Alles und Jeden–Klager.
Ich war nie ein passionierter auf Morgen–Verschieber,
nein, das liegt mir nicht, denn da bin ich viel lieber,
einer, der mit Zuversicht nach vorne schaut,
und bedingungslos auf Gott vertraut,
will nicht alles und jedes hinterfragen,
und mich nicht mit dauernden Sorgen rumplagen.
Ich hab immer lieber Millionen Sterne gezählt,
als den hellen Weg der Wahrheit verfehlt,
will wie die Lilie in den nächsten Tag hinein leben,
und den Menschen jede Menge Liebe geben.
Hab im Zweifelsfall immer klare Worte gefunden,
war´n mir lieber als Schweigen, vielleicht schlugen sie Wunden.
Doch Seelen zu verletzen, hab ich niemals gewollt.
Reden ist Silber und singen ist Gold.
IM
WEINBERG DES HERRN, WILL ICH SINGEND,
DEINE BOTSCHAFT, MEIN JESUS, VERKÜNDEN.
ICH WILL DAS SALZ DER ERDE SEIN
UND EIN LICHT IN EINER WELT VOLLER SÜNDEN.
IM WEINBERG DES HERRN, WILL ICH LIEBEND,
GANZEN HERZENS, MEIN VATER, DIR DIENEN.
MEINE FLAMMENDE LIEBE SOLL LEUCHTEN,
HELLER ALS DER HELLSTE STERN,
IM WEINBERG DES HERRN, IM WEINBERG DES HERRN.
Ich hab Ehrlichkeit immer sehr wichtig genommen,
tat sie auch weh, doch davon unbenommen,
hab ich oftmals versucht, so wie Jesus zu werden,
und bin täglich gescheitert, hier auf Erden.
Im Bemühen um Geduld, hab ich auch oft versagt,
hab mich selbst nicht belogen, hab mich oft hinterfragt.
So wart´ ich in Demut auf den Menschensohn,
und lebe in der Hoffnung auf den himmlischen Lohn. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
47)
In
Sarajewo blühen wieder Rosen |
 |
|
| |
|
Sonnenstrahlen glitzern im neuen Asphalt,
die Bombenkrater sind nicht mehr zu sehn.
Am Marktplatz bieten Frauen ihr Gemüse an,
und Kinder sieht man in die Schulen gehn.
Auf dem Berg Igman, dort wo die Heckenschützen warn,
gehn zwei Verliebte Hand in Hand.
Voll Blumen soll für sie die Zukunft sein,
und für dieses leidgeprüfte Land.
IN
SARAJEWO BLÜHEN WIEDER ROSEN,
UND MAN KANN AUCH WIEDER KINDER LACHEN HÖRN.
DIE ILLUSIONEN UND DIE TRÄUME SIND AM LEBEN,
SIE KONNTE AUCH KEIN KRIEG ZERSTÖRN.
VERWUNDETE SEELEN UND DIE HOFFNUNG,
AUF EIN LEBEN IN FRIEDEN UND IM GLÜCK.
JEDER SONNENAUFGANG NACH DEM ABENDROT,
GIBT DEN MENSCHEN EIN STÜCK ZUVERSICHT ZURÜCK.
Das alte Paar auf der Bank genießt die Sonne,
dass hier die Front verlief, man glaubt es kaum.
Der Nachbar mischt Zement, setzt Ziegeln auf,
er sieht sein neues Haus vor sich, im Traum.
So wie das Feuer von Olympia einst loderte,
hoch über dem Himmel der Stadt,
so brennt die Sehnsucht nach dem Frieden hier,
in jedem, der noch Träume hat. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
48) Lasst uns dem Herrn ein Lobeslied
singen |
 |
|
| |
|
Mit
jedem Ton, in der Musik, mit jeder schönen Harmonie,
mit jedem Wort, in allem Tun, mit jeder kleinen Melodie,
Mit ganzem Herzen, und ganzer Seele, und voller Freude jeden
Tag:
LASST UNS DEM HERRN EIN LOBESLIED SINGEN,
IHM ALLEINE GEBÜHRT UNSER DANK,
UND VEREINT SIND DIE STIMMEN DES JUBELS,
IHM ERTÖNT UNSER LOBGESANG.
LASST UNS DEM HERRN EIN LOBESLIED SINGEN,
ALLE ENGEL, SIE STIMMEN MIT EIN,
DENN ER IST FÜR UNS AUFERSTANDEN,
WELCHE FREUDE KÖNNTE GRÖSSER SEIN.
Mit dem Klavier, mit Orgelklang, mit Violinenmelodien,
mit kleinen Flöten und auch Posaunen, entstehen Jubelsymphonien.
Und die Akkorde, sie werden Lieder, so klingen sie dann
himmelwärts: |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
49) Leben wir im Glauben |
 |
|
| |
|
Wenn
wir nun aus den Kirchen in die Welt hinaus gehn,
dann soll man es an unseren Gesichtern auch sehn,
wir Christen tragen Fröhlichkeit nach außen gewandt,
darum hat uns der Vater ja auch ausgesandt.
So gehen wir voll Hoffnung hinaus in die Welt,
auf dass unser Licht das Dunkel erhellt.
Schauen wir doch nicht immer so finster drein,
gibt´s denn nicht so manchen Grund auch glücklich zu sein?
LEBEN WIR IM GLAUBEN, GLAUBEN WIR IM LEBEN,
SIEH AUF UNS HERNIEDER UND GIB UNS DEINEN SEGEN.
EINEN ENGEL, DER UNS BEWACHT, VON DEINER LIEBE BEDACHT,
DEIN ANTLITZ UNS DIE NACHT ERHELLT, DU VATER,
ÜBERM STERNENZELT, ÜBERM STERNENZELT.
Und vom Wind getragen, so klingt unser Lied,
und jeder, der es ehrlich meint, singt mit uns mit.
Wir Christen tragen Menschlichkeit in Stadt und Land,
so wandern wir gemeinsam, Hand in Hand.
Durch Wälder und Wiesen, das Loblied erklingt,
so dass die Natur, gleich mit uns singt.
So lasst ihn erklingen, den Jubelgesang,
auf silbernen Flügeln, den Erdkreis entlang. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
50)
Mitten unter uns |
 |
|
| |
|
Oft
meinen wir, verlassen und allein zu sein,
und graue Nebel trüben unsern Blick.
Doch unser Gott will nicht, dass wir ins Dunkel sehn,
er gibt uns jeden Sonnenstrahl zurück.
Es kann doch nicht sein, dass unsre Gedanken,
sich immer nur im Kreise drehn.
Unser Vater will mutige Menschen,
die Hand in Hand nach vorne gehn.
UND
ER IST MITTEN UNTER UNS,
KÖNNT IHR DIE WÄRME IN EUCH SPÜREN?
ER IST ALLGEGENWÄRTIG NAH,
WILL UNSRE HERZEN ZU SICH FÜHREN.
ER IST MITTEN UNTER UNS,
LASST EUCH EINFACH AUF IHN EIN,
ER WIRD IMMER BEI EUCH SEIN.
Beim letzten Abendmahl nahm Jesus Brot und Wein,
versammelte 12 Jünger rund um sich.
„Ich gebe meinen Leib und auch mein Blut für euch,
und wenn ihr wieder feiert, denkt an mich.“
So sind wir heute hier und möchten dir danken,
du gabst dein Leben für die Welt,
die der liebe Gott im Himmel,
ganz fest in seinen Händen hält. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
51)
San
Giovanni Bosco |
 |
|
| |
|
Als
Sohn eines Bauern und Tagelöhners,
kamst du einst in einem kleinen Ort zur Welt.
Schon bald starb dein Vater, die Mutter verarmt,
du musstest zur Arbeit, im Haus und am Feld.
Doch da war ein Traum, und du hattest ein Ziel,
du wolltest zur Schule, doch das kostete viel.
Und das Geld hat gefehlt, doch von fahrenden Gauklern,
hast du so manches Kunststück dir erlernt.
Und da waren die Menschen und sie sahen dir zu,
und manchesmal erklang dabei ein Lied.
SAN
GIOVANNI BOSCO, GIOIA PER I BAMBINI,
SAN GIOVANNI BOSCO, SPERANZA PER I GIOVANI.
UNA LUCE PER IL MONDO, VITTORIA DELL´AMORE.
Zuerst warst du Kellner, dann Schmied und auch Tischler,
dann hast du den Ruf von Jesus gehört.
Die Jugend vom Lande, verlor´n in der Stadt,
hast du gütigen Herzens, zur Liebe bekehrt.
Den Jungs auf der Straße, gabst du ein Zuhaus,
doch auch die Probleme, die blieben nicht aus.
Schon bald hattest du viele, aus dem Elend geholt,
mit Vernunft und Glauben und viel Menschlichkeit.
Italien im Aufstand, doch Humor und Gottvertrauen,
hat dein Haus der Liebe stets erfüllt.
Achte jeden, aber fürchte niemanden, und hab den Mut, Gutes zu
tun.
Mit den Füßen auf der Erde, doch mit dem Herzen im Himmel...
Deine Worte werden weiter leben, und sind heute wichtiger denn
je...
SAN GIOVANNI BOSCO, FREUDE FÜR DIE KINDER,
SAN GIOVANNI BOSCO, UND HOFFNUNG FÜR DIE JUNGEN,
EIN LICHT FÜR DIE WELT, UND SIEG FÜR DIE LIEBE. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
52)
Und
sie sahen die Sonne nicht mehr |
 |
|
| |
|
Es
war ein Julitag und die Sonne schien schon hell,
er sagte: "Ciao mein Schatz, ich muss gehn.
Die Arbeit im Berg ruft, tief unter Tag,
heut Nachmittag werd ich dich wiedersehn."
Wie jeden Morgen machte sie ein Kreuz auf seine Stirn,
und sagte zu ihm: "Pass gut auf dich auf."
Er küsste sie und lachte und dann fuhren sie los,
hinab mit einem fröhlichen „Glück auf“.
UND
SIE SAHEN DIE SONNE NICHT MEHR,
AUF DER REISE OHNE WIEDERKEHR.
UND NICHT NUR DER BERG ALLEIN,
EINE GANZE WELT STÜRZTE EIN.
KINDERAUGEN FRAGEN STUMM,
PAPA KOMMT NICHT MEHR, WARUM?
HAT ER UNS DENN NICHT MEHR LIEB,
MAMA, SAGE MIR, WAS KANN ICH DAFÜR?
Im Dorf flossen Tränen um die Kumpel im Gestein,
der Berg, er gab sie nicht wieder frei.
Er wehrte sich, was Menschenhand ihm angetan,
und Gier vermag bekanntlich allerlei.
In der Nacht blickt so manche Frau zum Himmelszelt,
sie zählt Sterne, weil sie nicht schlafen kann.
Und nur die Gewissheit gibt ihr neuen Mut,
sie sehen sich wieder, irgendwann! |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
53) Weil du uns so geliebt hast |
 |
|
| |
|
Jesus, du bist Barmherzigkeit,
Jesus, du bist die Wahrheit.
Nimm an die Gaben, lass sie zum Segen werden,
das Brot des Lebens und den Kelch des Heils.
WEIL
DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU DICH HINGEGEBEN,
DU HAST FÜR UNS AM KREUZ GELITTEN, GABST FÜR UNS DEIN LEBEN.
ALS MENSCH WIE WIR HAT DICH DEIN VATER IN DIE WELT GESANDT,
DU LIEBST UNS AUCH NOCH HEUTE, HÄLTST UNS FEST IN DEINER HAND.
Jesus, du bist die Auferstehung,
Jesus, du bist das Leben.
Wir danken dir für das Wunder
deiner Gegenwart mitten unter uns.
WEIL DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU ZUM MAHL GELADEN,
SO BRINGEN WIR IN DEMUT DIR, ZUM FEST DIE OPFERGABEN.
UM UNS DAS HEIL ZU BRINGEN MUSSTEST DU DEN KREUZWEG GEHN,
DIESER NEUE BUND, ER BLEIBT IN EWIGKEIT BESTEHN.
WEIL DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU DEN TOD BESIEGT,
DU ZEIGST UNS, DASS IM KREUZ NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN LIEGT.
DEIN HOCHZEITSMAHL VERBINDET UNS MIT DIR DURCH BROT UND WEIN,
UND LASS UNS EINST BEI DEINEM FEST IM HIMMEL MIT DIR SEIN. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
54) Liebe soll das Herz erobern |
 |
|
| |
|
Neulich traf ich Mohammed vom Kebap-Stand,
mit dem mich schon lange eine Freundschaft verband.
In seinen Augen konnte ich Tränen sehn,
ich nahm ihn bei der Hand und fragte: Was war geschehn?
Seine Familie in Bagdad wäre in höchster Not,
jeden Tag begleitet von Bomben und Tod.
Von Terror und Selbstmord steht doch nichts im Koran,
und alles geschieht unter dem Mantel des Islam.
LIEBE SOLL DAS HERZ EROBERN,
NICHT DIE BOMBEN, NICHT DAS SCHWERT.
FEGT DEN HASS AUS DEN MOSCHEEN,
DER DIE MENSCHLICHKEIT VERZEHRT.
DIE UNS UNGLÄUBIGE NENNEN
SIND´S, DENEN DER GLAUBE FEHLT.
UND WER MEINT, EIN KRIEG KANN HEILIG SEIN,
IST NICHT VON GOTT BESEELT.
Mit großen dunklen Augen sah er mich verzweifelt an,
es ist so wenig und auch viel, was ich dir sagen kann.
Nur eines sollst du nicht, den Glauben verliern,
denn auch verschied´ne Wege, zum großen Ziel uns führn.
Das Licht kommt für uns alle nach der dunkelsten Nacht,
es ist der selbe Gott, der über uns wacht.
Gotteskriegern fehlt nicht nur das Herz, auch der Verstand,
komm, beten wir gemeinsam, Hand in Hand. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
55) Die große Straße am Rande der Stadt |
 |
|
| |
|
Sie
liegt hinter dem Stadtrandwald, verborgen von den Bäumen,
sie sieht nicht grad romantisch aus und lädt nicht ein zum
Träumen.
Sie ist ein graues Stück Asphalt mit Schlaglöchern gar viel,
für die, die sie befahren, ist sie nur Weg, nicht Ziel.
Gedämpft vom Laub der Blätter hör ich die Motoren summen,
die vierundzwanzig Stunden, Tag und Nacht niemals verstummen.
Und schemenhafte Lichter sehe ich vorüberziehn,
sie werfen lange Schatten, in meine Fantasien.
DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
MILLIONEN SCHICKSALE, SO NAH UND DOCH SO WEIT ENTFERNT,
ALL DIE VORÜBERZIEHENDEN MAN NIEMALS KENNEN LERNT.
EIN PAAR SEKUNDEN LANG, KANN ICH BEGLEITER SEIN,
UND BALD SCHON, DA VERSCHWINDEN SIE IM LICHTERSCHEIN.
So mancher war schon fast zu Haus, doch kam er nie dort an,
für andere fing zufällig die große Liebe an.
Der eine, der die Chance verpasst, er fährt an ihr vorbei,
er sieht die Ausfahrt viel zu spät, doch ist's ihm einerlei.
Und der, der nur noch rückwärts schaut, weil's besser ihm
gefällt,
er hat aus Angst, was vor ihm liegt, das Auto abgestellt.
Da wird gebremst und überholt, gehupt, so laut man kann,
manchmal, wenn einer Hilfe braucht, da schiebt man auch mal an.
DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
UND PLÖTZLICH MERKE ICH, DASS ICH NICHT MEHR BEIM FENSTER STEH,
NICHT AUS DER FERNE NUR, DIE REISENDEN DER STRASSE SEH.
DEN FUSS AM GASPEDAL, SITZ ICH IM AUTO DRIN,
IN DEM ICH DOCH NOCH NICHT MAL SELBST DER LENKER BIN.
DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
JA, DIESE STRASSE, SIE KANN SO WIE DAS LEBEN SEIN,
MAL STEIL BERGAUF, KANN VOLLER KURVEN, MANCHMAL EBEN SEIN.
DOCH BLEIBT DIE HOFFNUNG NOCH, IST MAL DAS ZIEL IN SICHT,
AUF LIEBE UND GEBORGENHEIT IN WARMEM LICHT.
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
56) Sie nannten ihn Messias |
 |
|
| |
|
Damals vor 2000 Jahren, in einem Land, fern von hier,
da saßen eines Abends, 12 Freunde und ein Mann.
Das Brot, in seinen Händen, das hatte er gesegnet,
er gab ihnen zu essen, und reichte ihnen Wein.
SIE NANNTEN IHN MESSIAS, DENN ER WAR GOTTES SOHN,
UND MIT DEM BROT UND MIT DEM WEIN VERSCHENKTE ER SICH SELBST.
SIE NANNTEN IHN MESSIAS, UND ER HAT UNS GELIEBT,
ER HAT UNS EIN GESCHENK GEMACHT, WIE ES KEIN GRÖSSERES GIBT.
Wie vor 2000 Jahren, so kommen wir heute zusammen,
und gedenken dem, der sein Leben für uns gab.
Wir essen Brot und trinken Wein, weil wir Freunde sind,
und er gab uns sein Wort darauf, mitten unter uns zu sein. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
57) 10 Kilometer bis zum Himmel |
 |
|
| |
|
Ein
Junge fragte einmal einen weisen Mann:
„Sage mir, wie weit ist es bis zum Himmel“ ?
Der Mann sprach: „Zum Himmel sind´s bloß 10 Kilometer,
doch den Weg dorthin zu finden ist nicht leicht“.
Der Junge blickte verstört, der Mann, er lächelte mild.
„Komm, setz dich her, ich will es dir erklär´n.
Unser aller Weg, den wir im Leben gehn, der beginnt in
Bethlehem...
Und dann führt er dich, mal bergauf, mal bergab,
vieles stellt sich dir in den Weg,
weiche nicht ab vom geraden Pfad,
denn die Wahrheit allein, die zählt.
Glück und Leid, Tränen und Lachen, Verzweiflung und Hoffnung,
Freund und Feind, werden dich ständig begeiten.
Doch bleibst du standhaft, das Ziel vor Augen,
wird Gottes Wort dich leiten.
Manchmal glaubst du, in Schluchten zu stürzen,
doch findest du dann wieder einen schmalen Steg,
Wind und Wetter werden dir entgegenschlagen,
doch auch die Sonne wird dir scheinen auf dem Weg.
Wirst du dann müde und schwach auf deiner Wanderschaft,
das letzte Stück wird hart und beschwerlich sein.
Atemlos und schmerzerfüllt, so gehst du,
in einen dunklen Tunnel dann hinein.
Doch bald schon wird es wärmer, du kannst spüren,
die Mühsal deiner Wanderung hat sich gelohnt,
das Ende deines Weges ist schon nahe,
du kommst nach Hause, wo dein lieber Vater wohnt.
Den Weg der Liebe, den hast du nie verlassen,
der gute Vater nimmt dich in den Arm dafür,
umgeben nun von gleißend goldnem Licht,
siehst du in Gottes helles Angesicht.
Deine Wiege, sie stand in Bethlehem,
und es waren nur 10 Kilometer,
du bist angekommen in Jerusalem,
durch Gottes Hand wirst du dann auferstehn...“
Der Junge lächelte und ging zufrieden heim,
er drehte sich noch um, rief zu dem Mann:
„Du bist mein Freund, wie ist dein Name, sag es mir!“
„Ich heiße Jesus, mein Junge, und ich bleib immer bei dir!“ |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
58) Ein Licht zeigt uns den Weg |
 |
|
| |
|
EIN
LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, AUS DER DUNKELHEIT.
EIN LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, AUS DER EINSAMKEIT.
ES FÜHRT UNS AUF DEM WEG, IN DIE NEUE ZEIT.
DAS LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, IN DIE EWIGKEIT.
Dunkle Schatten fliegen durch die Nacht, und es gibt nichts, was
dich heiter macht.
Du hast Angst vor jedem neuen Tag, und du glaubst, dass niemand
mehr dich mag.
Oft sehn wir im Leben keinen Sinn, jeder fragt sich, wo führt es
noch hin ?
Scheint die Sonne morgen noch so schön, oder hört die Welt auf,
sich zu drehn?
Doch so lang noch Vögel fliegen, und noch weiße Wolken ziehn,
so lang der Himmel noch blau ist, darfst du nie den Mut verliern.
REFRAIN....
Dunkle Fantasien quälen dich, nimm mich an der Hand, lehn dich
an mich.
Es gibt keinen Grund zum Traurigsein, unser Gott lässt dich
niemals allein.
Wenn auch mancher Tag dir trüb erscheint, und dein Herz vor
Kälte manchmal weint.
Wirf die Sorgen alle über Bord, und flieg mit den Wolken ganz
weit fort.
Vergiss nicht, positiv zu denken, und alles farbenfroh zu sehn.
Führ doch ein unbeschwertes Leben, vergiss nicht, grad nach vorn
zu gehn.
REFRAIN....
Die dunklen Geister in deiner Fantasie, vernebeln dir den Blick
ins Licht.
Ja, du musst lernen, zu fliegen, und Flügel brauchst du dazu
nicht.
REFRAIN....
EIN LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, UND ES HÄLT UNS FEST.
WIR WISSEN, DASS ES UNS NIEMALS MEHR VERLÄSST.
IST TAUSENDMAL SO HELL, WIE DER SONNENSCHEIN.
UND WER IHM IMMER FOLGT, DER IST NIE ALLEIN.
SO FOLGEN WIR DEM LICHT, OHNE VORBEHALT,
UND WAS WIR SEHN UND HÖRN, LÄSST UNS ALLE KALT.
DIE MENSCHEN WISSEN NICHTS, DOCH SIE GLAUBEN VIEL,
DOCH NUR DAS EINE LICHT, ES FÜHRT UNS ANS ZIEL.
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
59) Und Friede den Menschen auf Erden |
 |
|
| |
|
Ein
Jahr ist vergangen, und wieder ist Weihnacht,
ziehen wir mal eine Zwischenbilanz,
haben wir nicht gesagt, wir stürzen den Hochmut,
die Gier und den Neid und die Ignoranz ?
Was ist bloß geblieben von all unsren Zielen,
liegt das Schiff unsrer Träume versunken im Meer ?
Schnee auf Gefühlen, sterbende Seelen,
verkümmerte Herzen sind einsam und leer.
UND
FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN
UND LIEBE, LASST ES WAHRHEIT WERDEN,
NICHT NUR IN DER STILLEN NACHT,
WENN WIR ES WOLLEN, KANN ES WEIHNACHT WERDEN,
JEDEN NEUEN TAG.
Lange Kinderwunschlisten ans Christkindlein,
die Eltern erblassen beim Schock auf der Bank.
Endlose Schlangen an Supermarktkassen,
es lebe der Kaufrausch, wo bleibt der Verstand ?
Die Maßlosigkeit trieft aus unseren Augen,
der Kampf um die schönste Tanne beginnt.
Und ganz nebenbei, und eh ich´s vergesse,
es ist heut geboren das Jesuskind.
UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
SO KANN´S DOCH NICHT WEIHNACHT WERDEN,
DAS IST DOCH KEINE HEILIGE NACHT,
FRÜHER HATTE DIESER TAG NOCH SO VIEL FREUDE UNS GEMACHT.
Hast du kein Paket vergessen, haben wir genug zu essen,
Engelsflügel, Wunderkerzen, Geld von Opa öffnet Herzen.
Schnell verpackt sind Papa´s Socken, ja, da läßt sich´s leicht
frohlocken.
Weit entfernt sind Not und Leid, schön ist doch die
Weihnachtszeit.
UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
ES SOLL ENDLICH FRIEDE WERDEN,
UND AUFEINANDER ZUZUGEHN,
DAS ERWARTET JESUS VON UNS,
DASS WIR IN LIEBE UNS VERSTEHN.
UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
ES KANN WIRKLICH WEIHNACHT WERDEN,
WENN WIR NUR SEHN, WAS WESENTLICH IST,
DENN NUR DANN WIRD ES WIRKLICH FÜR UNS EINE STILLE NACHT.
UND ICH WÜNSCHE DIR UND MIR, UNS ALLEN,
EINE STILLE NACHT... |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
60) Auferstehen |
 |
|
| |
|
Finsternis, sie weicht dem Licht,
vor der Sonne des Morgens flieht das Dunkel der Nacht.
Das Grab, es ist leer und die Liebe hat gesiegt,
denn in der Liebe, das Geheimnis der Auferstehung liegt.
Feiern wir den Sieg des Lebens, künden wir der Hoffnung
Botschaft,
um der Spur des Lamms zu folgen muss uns Jesus Vorbild sein.
Jesus ist die heisse Flamme, und auch Quelle kühlen Wassers,
und er schenkt der Welt das Heil, in Gestalt von Brot und Wein.
Der Weg in seine Herrlichkeit,
er führt über das Kreuz und treulich folgen wir ihm,
zum grossen Hochzeitsmahl im himmlischen Jerusalem,
wo wir einst mit ihm versammelt, vor dem Haus des Vaters stehn.
Wie wunderbar die Hoffnung ist, auf diese Perspektiven,
unser Erdendasein, es erhält dadurch erst seinen wahren Sinn.
Soll doch Liebe ohne Ende tief in unsren Herzen wohnen,
wird der Heiland seine Jünger ganz gewiss dafür belohnen.
AUFERSTEHN, ICH GLAUB GANZ FEST DASS WIR EINST AUFERSTEHN,
WENN WIR DEN GOLDNEN WEG DER WAHRHEIT GEHN,
DAS ENDLOS HELLE LICHT ZU SEHN.
AUFERSTEHN, ICH BIN GANZ SICHER DASS WIR AUFERSTEHN,
ÜBER DES TODES DUNKLE SCHWELLE GEHN,
DAS ANTLITZ UNSRES HERRN ZU SEHN,
GOTTES BARMHERZIGKEIT VERINNERLICHT ZU SPÜRN,
IHN SELBST ZU SEHN UND IHN AUCH ZU BERÜHRN,
ER NIMMT UNS AN DER HAND,
UND ER FÜHRT UNS IN SEIN PARADIES... |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
61) Die Frohe Botschaft |
 |
|
| |
|
Frühlingsstürme streichen über das Land,
die Blüten der Bäume wiegen sich im Wind.
Die Ostersonne scheint an diesem goldenen Morgen,
mit Strahlen wie sie heller und schöner nie sind.
Nur scheinbar besiegt, hat der Winter das Leben,
aus saftigen Wiesen blitzt es lila und gelb.
Der wunderbare Fliederduft verzaubert das Herz,
die Natur in schönsten Farben zur Schau gestellt.
Gehen wir aus den Kirchen nun hinaus,
rufen wir es in die Welt hinaus:
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
JESUS HAT DER WELT DAS HEIL GEBRACHT,
DEN HELLEN TAG, NACH DER DUNKLEN NACHT.
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
JA, DIE LIEBE IST ES, DIE IMMER SIEGT,
DIE SEELE JESU IST´S, DIE IN DER LIEBE LIEGT.
Die Schöpfung erscheint heut noch viel schöner als sonst,
als Ganzes strebt sie göttlicher Erlösung zu.
Der Himmel wird sich öffnen, zum grossen Hochzeitsmahl,
den Tag, wenn Jesus wiederkommt, mein Vater, kennst nur du.
Voller Freude unser Lied erklingt,
die ganze Welt, mit einer Stimme singt:
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
UND VOR DEM HEILIGEN GEIST, DIE LAST DER SÜNDE FLIEHT,
DIE FROHE BOTSCHAFT KÜNDEN WIR DURCH DIESES LIED.
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
BOSHEIT UND HASS HABEN DIE MACHT SCHON LÄNGST VERLORN,
DURCH JESUS CHRISTUS WERD ICH NEU GEBORN !
HALLELUJA ! |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
62) Eine stille Nacht |
 |
|
| |
|
Ein
kleines Kind liegt friedlich schlafend in der Wiege,
die Mutter sang ihm grade leis ein kleines Lied.
Es klingelt an der Tür, der Vater kommt nach Hause,
ihr Blick versteinert, denn sie weiß, was nun geschieht.
Denn wie fast jeden Tag war wieder zu viel Alkohol im Spiel,
die Stille weicht dem Unheil, es wird laut, das Kind, es weint.
Die Mutter bebt vor Angst, Minuten sind wie Stunden,
bis dann der erste Sonnenstrahl des Morgens scheint.
UND SIE WÜNSCHTE SICH SO SEHR, EINE STILLE NACHT,
DOCH DA HAT SIE DIE RECHNUNG OHNE IHREN MANN GEMACHT.
DENN STATT LIEBE GAB ES TERROR UND STATT FRIEDEN WAR NUR STREIT,
UND „ZU HAUSE“ WAR DIE HÖLLE, JAHR UM JAHR VERGING DIE ZEIT.
Ein kleiner Junge starrt mit müden, leeren Augen,
zum Fenster in den neuen, grauen Tag hinaus.
Die Nacht hat für ihn, noch nicht einmal begonnen,
doch ist sie nun für ihn, auch schon wieder aus.
Den Job verlor´n, liegt Vater nun im Bett zu Hause,
begleitet nur von Sorgen, heißt es nun zur Schule gehn,
mit dem Gefühl, unendlicher Verzweiflung,
und dennoch will die Mutter keinen Ausweg sehn.
UND ER WÜNSCHTE SICH SO SEHR, EINE STILLE NACHT,
DOCH EIN ENGEL HAT STETS ÜBER IHN GEWACHT.
UND DER JUNGE VON DAMALS, HAT DIE HOFFNUNG NIE VERLOR´N,
UND ER WURDE EINES TAGES, DURCH DIE LIEBE NEU GEBOR´N. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
63) Heute spielen sie wieder, die
Musikanten |
 |
|
| |
|
Sie
wohnt in einem Altenheim, weit draußen, vor der Stadt,
Besuch bekommt sie niemals, obwohl sie Kinder hat.
Sie haben sie vergessen, in dieser schnellen Zeit,
die Tage ziehn vorüber, erfüllt von Einsamkeit.
Sie ist auch etwas schüchtern und spricht niemanden an,
Kontakt zur Welt hält sie nur über´s Fernsehen, dann und wann.
Doch an einem Tag im Monat, sieht die Welt viel bunter aus,
sie erwacht zu neuem Leben, denn Musik erfüllt das Haus.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
DIE ALLERSCHÖNSTEN LIEDER, AUS LÄNGST VERGANGNER ZEIT.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
WENN DIE AKKORDE KLINGEN, SIND DIE ALLTAGSSORGEN WEIT.
MIT DEN TÖNEN ENTFLIEHT SIE, IN EINE ANDERE WELT,
WO ES KUMMER NICHT MEHR GIBT UND DIE LIEBE NUR ZÄHLT.
UND SIE LACHT UND SIE TANZT DOCH IMMER NUR FÜR SICH ALLEIN,
EINFACH MIT DEN TRÄUMEN FLIEGEN, EIN PAAR STUNDEN GLÜCKLICH
SEIN.
Es sind schon viele Jahre, als sie ihren Mann verlor,
nur ein Foto ist geblieben, stundenlang sitzt sie davor.
So oft hat sie mit ihm musiziert, doch die Lieder sind
verstummt,
bis auf manche kleine Melodie, die sie leise für sich summt.
Und kommt dann der Tag im Monat, darf sie keine Zeit verliern,
denn sie muss sich schon früh morgens, ihr Plätzchen reserviern.
Wenn die Musikanten kommen, nimmt sie sich ihr schönstes Kleid,
und vergisst mit jeder Note, ihre Schmerzen und ihr Leid.
Wiedermal, da hat sie sich den Platz ganz vorne reserviert,
die Musikanten kommen schon, es wird auch schon probiert.
Sie spielen schon das erste Lied, doch bleibt ihr Platz dann
leer,
und Walzerklang erklingt, jedoch, man weiß, sie kommt nie mehr.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
DIE ALLERSCHÖNSTEN LIEDER, AUS LÄNGST VERGANGNER ZEIT.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
WENN DIE AKKORDE KLINGEN, SIND DIE ALLTAGSSORGEN WEIT.
MIT DEN TÖNEN, LEBT SIE NUN, IN EINER NEUEN WELT,
WO ES KUMMER NICHT MEHR GIBT UND DIE LIEBE NUR ZÄHLT.
DIE MUSIKANTEN, SIE SPIEL´N JETZT IMMER NUR FÜR SIE ALLEIN,
UMARMT VON GOTTES LIEBE, UND FÜR IMMER GLÜCKLICH SEIN. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
64)
Was
ihr den geringsten meiner Brüder getan |
 |
|
| |
|
Irgendwo, zwischen den Hochhäusern der großen, kalten Stadt,
sitzt auf einer Bank im Park ein alter Mann.
Autos hupen, Kinder lärmen und die Massen mit Paketen,
ziehn an ihm vorüber, keiner sieht ihn an.
Und es hat zu schneien begonnen und sein Haar ist schon ganz
weiß
und er schlägt den Kragen hoch mit kalter Hand.
Er hat längst nichts mehr zu essen, weiß nicht wo er schlafen
könnte,
keiner fragt ihn und so bleibt er unerkannt.
WAS IHR DEN GERINGSTEN MEINER BRÜDER GETAN,
DAS HABT IHR MIR GETAN.
ES KOMMT NUR DER ZU MIR INS PARADIES,
DER VIEL GUTES HAT GETAN.
DIE ANDERN GEHN AM LICHT VORBEI,
DOCH WER MIR BLEIBT IN LIEBE TREU,
AMEN, ICH SAGE EUCH,
DEM GEHÖRT DAS HIMMELREICH.
In dem Altersheim am Stadtrand lebt seit vielen Jahren schon,
einsam und verlassen eine alte Frau.
Und sie blickt mit leeren Augen, traumverloren aus dem Fenster,
ihre Hände zittern und ihr Haar ist grau.
Ihre Tochter lebt in Sydney und ihr Sohn ist in New York,
manchmal sieht sie auf ein Foto stundenlang.
Und das Mondlicht, es ist Zeuge jeder ihrer stummen Tränen,
und der Nachtwind ist der Einsamkeit Gesang. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
65) Ein Sänger für den lieben Gott |
 |
|
| |
|
Diese schöne Welt, sie hat so viele Lieder,
sie sind bunt und schillernd, und voller Fantasie.
Und die allertiefsten Träume in uns Menschen,
werden Wirklichkeit, in einer schönen Melodie.
Meine Lieder singen, von Frieden und von Freiheit,
und von den Gedanken, die Jesus uns gelehrt.
Und sie haben dann ihr schönstes Ziel gefunden,
wenn der Glaube sich auf dieser Welt vermehrt.
Lieber Gott, bitte schenke mir viele neue Melodien,
lass die Lieder fliegen dann, zu allen Herzen hin.
EIN SÄNGER FÜR DEN LIEBEN GOTT,
FÜR EIN GANZES LEBEN LANG,
EIN MUSIKANT UND AUCH EIN KLEINER MISSIONAR ZU SEIN,
UND IHN ZU LOBEN, GANZ ALLEIN.
EIN SÄNGER FÜR DEN LIEBEN GOTT,
JEDEN TAG, MEIN LEBEN LANG,
BIS DAS KLAVIER EINMAL VERKLINGT,
UND MAN BEI GOTT IM HIMMEL SINGT.
Es sind ein paar Jahre, da hat alles begonnen,
mit dem Lied der Hoffnung, die den Menschen heut so fehlt.
Suchen viele Menschen, auch lang nach ihren Wegen,
die sie glücklich machen in ihrem Lebenslauf,
wie es Gott bestimmt hat, wird es auch geschehen,
geht der Weg nun eben, oder oft auch steil bergauf.
Liebe Freunde meiner Lieder, bleibt mir bitte treu,
helft mir unsern Gott zu loben, immer wieder neu. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
66) Gib uns Licht auf dieser Welt |
 |
|
| |
|
Meine Gedanken, regenbogenbunt,
Sehnsucht nach dem Neuen, tun meine Lieder kund.
Viel zu viele Heuchler, heut in dieser Zeit,
sind, mein lieber Vater, entfernt von dir so weit.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN.
Weißblaue Wolken, Sonnenblumenfeld,
wahrgewordne Träume fliegen in die Welt.
Lieber Gott, ich spür dich, in jedem Windeshauch,
ich lass mich einfach treiben, denn dann flieg ich auch.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN.
Wind auf Weizenfeldern, Schwalben in der Luft,
Schimmerglanz des Mondes, zarter Blumenduft.
Lass die schönen Dinge, auf dieser Welt bestehn,
lass die vielen Wunder nicht einfach untergehn.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
67)
Sinn
des Lebens |
 |
|
| |
|
Überheblich, exorbitant, unerträglich ignorant,
unvergleichlich oberflächlich, Gottesglaube nebensächlich,
Mensch, was denkst du, wozu bist du denn gebor´n ?
Verlogen und mit offenen Augen blind,
so wie es Besserwisser und Heuchler sind,
Aberglauben, statt auf Gott zu vertrau´n,
zu wenig Mut, um ins Licht zu schau´n.
DU LEBST UM LIEBE ZU GEBEN,
UM EIN LÄCHELN ZU SCHENKEN,
UM HERZEN SANFT ZU BERÜHREN
UND SIE ZUM GUTEN ZU FÜHREN,
UM JESU BOTSCHAFT ZU VERKÜNDEN,
UM NEUE JÜNGER FÜR IHN ZU FINDEN,
DU LEBST, UM LICHT, FÜR ANDERE ZU SEIN,
UND AUCH, UM DEM, DER DIR WEH TUT, ZU VERZEIH´N.
Unersättlich egoistisch, seelenlos kapitalistisch,
gierverseucht, neidzerfressen, von Dummheit hoffnungslos
besessen,
Mensch, glaubst du denn, dies sei des Lebens Sinn ?
Was kümmert es dich, dein vis a vis,
geht´s ihm auch schlecht, c`est la vie.
Bon voyage, die Seelen längst dem Teufel vermacht.
Bienvenue, in der ewigen Nacht.
DU LEBST UM LIEBE ZU GEBEN,
UM EIN LÄCHELN ZU SCHENKEN,
UM HERZEN SANFT ZU BERÜHREN
UND SIE ZUM GUTEN ZU FÜHREN,
UM SEINE WAHRHEIT IN DIE WELT ZU BRINGEN,
UND UM IHM JEDEN TAG EIN LOBESLIED ZU SINGEN.
DU LEBST, WEIL GOTT ES SO GESCHEHEN LIESS,
UM DICH EINST HEIMZUHOLEN, IN SEIN PARADIES. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
68)
Danke, für unser Leben |
 |
|
| |
|
Montag Morgen, du wachst auf früh morgens,
ein Blick durchs Fenster, draussen regnet es, der Tag ist
dunkelgrau.
Ein Fluchwort kommt dir über deine Lippen,
du musst zur Arbeit gehn, es ist schon ziemlich spät.
Doch irgendwo auf dieser Welt gibts einen,
der einen Blick durchs Fenster werfen will wie du.
Der seinen Glauben an Gott niemals verlor,
und darum hat sein Fenster Gitterstäbe noch davor.
DANKE FÜR UNSER LEBEN, WIR MÜSSEN LERNEN, AUCH KLEIN ZU SEIN,
UND NUR NACH VORN SCHAUN, UND LIEBE GEBEN,
DANN KEHRT BEI UNS DER WAHRE FRIEDE EIN.
DANKE, FÜR UNSER LEBEN, ES KÖNNTE NOCH VIEL SCHLIMMER SEIN.
LASST UNS ZUFRIEDEN ZUSAMMENLEBEN, UND UNSER LICHT,
ES LÄSST UNS NIE IM DUNKELN SEIN.
Freitag Abend, vom Büro ins Wochenende,
es war ein harter Tag, doch jetzt zählt nur mehr eins, ganz
schnell nach Haus.
Ein Wiedersehn mit deiner Familie, ein kühles Bier, dein
Lieblingsessen,
ach Herz, was willst du mehr.
Doch irgendwo auf dieser Welt gibts einen,
der nicht vergessen werden darf von dir,
der eine Hand voll Reis zu viert sich teilt,
und der im Herzen vielleicht besser ist als wir. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
69)
Das
Mahl beginnt |
 |
|
| |
|
Jesus, heute freun wir uns,
bei deinem Mahl zu sein,
auf dem festlich schönen Gabentisch liegt Brot,
im Kelch ist Wein.
Jesu Blut im Kelch des Heiles,
Jesu Leib, des Lebens Brot,
Offenbarung seiner Gnade,
seines Siegs
über den Tod.
JESUS, DU BIST MITTEN UNTER UNS,
HAST AUS LIEBE, DICH SO KLEIN FÜR UNS GEMACHT.
JESUS, WIR SIND DEINEM RUF GEFOLGT,
UND DU ZEIGST UNS AUCH DEN WEG IN DUNKLER NACHT.
DENN DEIN LICHT IST WIE EIN HELLER STERN,
DEM WIR VOLLER ZUVERSICHT ENTGEGENGEHN,
BETEND, DASS DU UNS ERLÖSUNG SCHENKST,
UND VOLL HOFFNUNG, DASS WIR DURCH DICH AUFERSTEHN.
Jesus, wir begegnen dir
nicht nur in Brot und Wein,
du kannst auch in andern Menschen
allzeit gegenwärtig sein,
in dem Bettler an der Ecke,
in dem Mann am Wegesrand,
spürbar nur durch Nächstenliebe,
denn sonst bleibst du
unerkannt. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
70) Gnadenreiche Weihnachtszeit |
 |
|
| |
|
In
der warmen Stube, Zimt und Vanilleduft,
draußen Schnee und klare, kalte Winterluft.
Und hinter den Fenstern flackern Kerzen,
sie bringen Licht ins Haus und in die Herzen.
MACHEN WIR UNS FÜR DIE ANKUNFT UNSRES HERRN BEREIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
SO MANCHES HARTE HERZ WIRD HEUTE GROSS UND WEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
Einen hellen Stern, seh ich am Himmel stehn,
ich denke mir, vielleicht ist´s der Stern von Bethlehem.
Und stärker noch soll in uns Liebe leben,
sie ist das wichtigste Gebot und führt zum Segen.
STAUNEN, WIE EIN KLEINES KIND, UND ERFÜLLT VON DANKBARKEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
TIEF IN UNS DIE STILLE FINDEN, IN EINER LAUTEN ZEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
Schauen wir nicht nur auf die Krippe, auf das liebliche Kind,
sehen wir auch auf das Kreuz, dort wo die Schmerzen sind.
Von der Wiege, durch den dunklen Tunnel führt der Weg ins Licht,
denn ohne Leiden gibt es Heil und Auferstehung nicht.
JESU FLAMME IN DEN HERZEN UND MIT LIEBE GEGEN LEID,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
SCHÄTZE FÜR DEN HIMMEL SAMMELN,
HOFFNUNG AUF BARMHERZIGKEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
71)
Mein
Freund, du hast das Licht bereits gesehen |
 |
|
| |
|
Du
hast uns Kraft gegeben, an manchem schweren Tag,
du warst ein guter Freund uns, wie es noch keinen gab.
Das Leben, es muss weitergehn, bist du auch nicht mehr da.
Du wirst uns immer fehlen, und bist doch immer nah.
MEIN
FREUND, DU HAST DAS LICHT BEREITS GESEHEN,
IN ALLEN FARBEN, DIE DER REGENBOGEN KENNT.
WIRST NIE VERGESSEN, LEBST AUCH IN UNS WEITER,
WENN AUCH NOCH ETWAS ZEIT UNS VONEINANDER TRENNT.
WENN DICHTE NEBEL AUF DEN FELDERN LIEGEN,
KANN MAN DIE HOHEN BERGESGIPFEL NOCH NICHT SEHN,
UND WENN SCHWANENGESANG DURCH WEISSE WOLKEN ZIEHT,
IST´S AUCH ZEIT FÜR UNS, DEN WEG INS LICHT ZU GEHN.
Hast Liebe uns gegeben, und Freude immerzu,
und graue Stunden wurden bunt, der Grund dafür warst du.
Dir Lebewohl zu sagen, hat fast mein Herz verzehrt,
und wir sind dir dankbar, du warst jede Träne wert.
MEIN FREUND, DU HAST DAS LICHT BEREITS GESEHEN !
Der Glanz in deinen Augen, des Herbstes goldnes Licht,
lebst jetzt bei unserm Vater, und Mühsal kennst du nicht.
So sicher, wie nach Regen, die Sonne wieder scheint,
so sind wir eines Tages, mit dir, wieder vereint ! |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
72) So, als wär's mein letztes Lied |
 |
|
| |
|
Wenn
meine Worte und Töne sich verbinden,
dann wird ein Lied daraus auf dem Klavier.
Wie Gottes Engel, seine Botschaft zu verkünden,
ist Leidenschaft und Mission auf Erden hier.
Mit Cherubim und Serafinen jubeln,
ich schick Visionen der Liebe in die Welt.
Und jedes Lied, es trägt in sich, so wie ein Samenkorn,
die Hoffnung dass es auf guten Boden fällt.
SO, ALS WÄR`S MEIN LETZTES LIED,
SOLL JEDER TON DEIN HERZ BERÜHREN.
UND ICH SUCH DIE HARMONIEN,
DIE ZUR SYMPHONIE UNS FÜHREN.
UND AUS MEINES GLAUBENS QUELLE,
FLIESSEN TÖNE, DANN UND WANN,
BIS SIE MÜNDET, EINES TAGES
DANN, IN GOTTES WEITEM OZEAN.
SO, ALS WÄR´S MEIN LETZTES LIED,
SING ICH BERÜHRT, VON GOTTES LIEBE,
SO, ALS OB MIR NUR MEHR EINE STUNDE BLIEBE,
MIT LAUTER STIMME, SIE IMMER IMMER WIEDER,
MEINE HERZENS- UND HOFFNUNGSLIEDER. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
73) Weihnachtswunderwahn |
 |
|
| |
|
Die
Kreditkarten glühen, wie der Ofen im Haus,
und quengelnde Kinder rufen nach Santa Claus.
Wenn die Gärten beleuchtet, wie der Flughafen sind,
der Blick in die Lichter, er macht dich fast blind,
und das Radio stimmt stündlich „Stille Nacht“ an:
Ja, dann hat er uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.
Wenn Oma die Rezepte für Zimtsterne sucht,
und bei der Suche nach Parkplatz wird heftig geflucht,
wenn die halbe Stadt in den Kaufhäusern ist
und die andere Hälfte sich mit Glühwein begießt,
die Promille, sie ziehn wie die Umsätze an:
Ja, er hat uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.
Schau, in der Krippe, das niedliche Kind,
doch grad fällt mir ein, ich muss noch geschwind,
um das neueste Smartphone in den Handyshop laufen,
und dann auch den Laptop, für Papa noch kaufen.
In den Shoppingcentern, da ist die Hölle los,
das Konto fast leer und die Wünsche zu groß.
So als ging´s ums Verhungern, kauft man viel zu viel ein,
für fünf Weihnachtsgänse ist der Kühlschrank zu klein.
Im endlosen Stau auf der Stadtautobahn:
Ja, er hat uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.
Sieh doch, das Kindlein in seiner Wiege,
verdammt, mir fällt ein, ich weiß noch nicht wo kriege
ich die schönste Tanne, den prächtigsten Baum,
für den wahrhaftig werdenden Weihnachtstraum.
Doch nicht mit mir, ich kämpf dagegen an,
ja, ich will, dass diese Weihnacht, ein Wunder bleiben kann.
Doch nicht mit mir, ich kämpf gegen den Wahn,
denn ich will, dass diese Weihnacht, ein Wunder bleiben kann. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
74) Canzone Venezia |
 |
|
| |
|
Wir
wanderten durch manches tiefe Tal,
doch meistens waren wir auf Bergeshöhn,
wir haben hellen Sonnenschein
und manchmal auch die Schatten der Dunkelheit gesehn.
Doch immer warn wir füreinander da,
und unsre Herzen sind einander nah,
wir gehen jeden Weg gemeinsam,
Hand in Hand, niemals allein.
DEM SCHÖPFER SEI DANK FÜR DIE LIEBE,
CANZONE VENEZIA,
IN DIESER STADT SAGTEN WIR BEIDE ZUEINANDER JA !
DEM SCHÖPFER SEI DANK FÜR DIE LIEBE,
WAS WÄR DIE WELT OHNE SIE ?
ER SCHENKT DIE LIEBE DIR UND MIR,
DEM SCHÖPFER SEI DANK DAFÜR.
Anfangs hatten wir´s nicht immer leicht,
doch waren wir wie eins im Sturm der Zeit,
wir hielten fest zusammen,
und unser Leben wurde himmelhoch und sternenweit.
Unser Vater, hoch am Himmelszelt,
beschütze die Liebenden der Welt.
Gib ihnen deinen Segen,
halt sie fest in deiner Hand.
LASS
DIE LIEBE IMMER IN UNS LEBEN,
LASS SIE VORBILD FÜR ALLE MENSCHEN SEIN. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
75) Junges Leben, ich wünsch dir Segen |
 |
|
| |
|
Willkommen, du neues junges Leben,
hast mein Herz erobert, schneller als der Wind.
Und du siehst mit großen Augen in die unbekannte Welt,
wo so viele große, neue Dinge sind.
Auf kleinen Beinen läufst du nun durchs Leben,
und musst lernen noch so viel, tagaus, tagein.
Und geht ein langer Tag für dich zur Neige,
schläfst friedlich du in meinen Armen ein.
JUNGES LEBEN, ICH WÜNSCH DIR SEGEN,
BIST VOLL UNSCHULD, BIST JA NOCH SO KLEIN.
UND BEHÜTET UND BESCHÜTZT VON UNSERM VATER,
SOLLST DU AUF ALLEN DEINEN WEGEN SEIN.
JUNGES LEBEN, ICH WÜNSCH DIR SEGEN,
UND ICH DANKE GOTT, DASS ES DICH GIBT.
ER BEHÜTET UND BESCHÜTZT ALLE FAMILIEN,
WO MAN EINANDER VORBEHALTLOS LIEBT.
Gefahren mögen weit an dir vorbeigehn,
und ich wünsche dir Gesundheit und viel Glück.
Und die 24-Stunden-Liebe die dir wird geschenkt,
gibst du viele tausendmal an uns zurück. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
76) Silberstreifen am Horizont |
 |
|
| |
|
Die
Angst ist kein guter Begleiter, wenn wir hinausgehn, in die
Welt,
und Aberglaube hilft uns nicht weiter, weil er den Glauben in
den Schatten stellt.
Lasst die Unglückspropheten einfach reden, denn sie wissen
nicht, was sie tun.
Gott segnet das neue Jahrtausend, und so sage ich euch nun:
ICH
SEH SILBERSTREIFEN AM HORIZONT,
DORT WO UNSER GÜTIGER VATER WOHNT.
UND ER FÜHRT UNS INS NEUE JAHRTAUSEND HINEIN,
WIRD BEI TAG UND NACHT UNSER BEGLEITER SEIN.
ICH SEH SILBERSTREIFEN AM HIMMELSZELT,
ER LENKT DAS SCHICKSAL UNSERER WELT,
UND SEIN GLANZ ERLEUCHTET DEN WEG,
WIR GEHN OHNE ANGST, VOLL ZUVERSICHT,
DENN ICH WEISS, WAS JESUS UNS VERSPRICHT:
ICH BIN BEI EUCH, ALLE TAGE, BIS ANS ENDE DER WELT,
BIS ANS ENDE DER WELT.
Wer Angst hat, vorm neuen Jahrtausend, der höre, was Jesus
spricht:
Nur mein Vater im Himmel weiß die Stunde, auch die Engel
wissen´s nicht.
Scharlatane, die Panik verbreiten, die gibts wie Sand am Meer.
Leben wir doch jeden Tag so, als wenn´s der letzte wär. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
 |
77) Behüte uns, beschütze uns |
 |
|
| |
|
Bist
du auch oft verzweifelt, das Leben ist nicht leicht,
dann denke doch, wer dir zur Seite steht.
Wer dir den Mut zum Aufstehn jeden Tag auf´s Neue gibt,
wer dich hält, und wer dich liebt.
BEHÜTE UNS, BESCHÜTZE UNS UND HALT UNS FEST IN DEINEN HÄNDEN.
BEHÜTE UNS, BESCHÜTZE UNS, UND LASS UNS NIEMALS UNTERGEHN.
Wir gehn auf dunklen Wegen, doch irgendwo ist Licht,
auch wenn man es oft viel später sieht.
Mein einziger und liebster Vater, dort am Himmelszelt,
sei gnädig, mit dem Schicksal für die Welt.
BEHÜTE UNS, UND SEGNE UNS, UND SCHENK UNS ALLEN DEINE GNADE,
BEHÜTE UNS, UND SEGNE UNS, AUF DASS WIR DEINE KINDER SIND,
FÜR IMMER DEINE KINDER SIND. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
Alle
Lieder:
Musik und Text von Andreas Wojik |
|
|
| |
|
|
|
|