Hier finden Sie eine kleine Auswahl meiner Liedertexte.

  1)  Durch das Kreuz ans Licht  
  2)  Die Farben der Seele  
  3)  Zwischen Gestern und Morgen  
  4)  Liebt einander  
  5)  Das alles bist du  
  6)  Engel haben viele Gesichter  
  7)  Ich glaube  
  8)  Das Böse kann dem nicht schaden, den Gottes Freude erfüllt  
  9)  Es geschehen Wunder  
  10)  Jesus ist auferstanden  
  11)  Mensch, vergiss nicht, dass du vergänglich bist  
  12)  Willkommen du neues Jahrtausend  
  13)  Danke, für die kleinen Dinge  
  14)  Ein kleines Lächeln ist wie Sonnenschein  
  15)  Lamm Gottes  
  16)  Lied der Hoffnung  
  17)  Heiland am Horizont  
  18)  Wir haben zusammen gefeiert  
  19)  Zeit der erfrorenen Herzen  
  20)  Unter deinem Schutz und Segen  
  21)  Im Namen der Menschlichkeit  
  22)  Es tun sich goldne Türen auf  
  23)  Diesen Tag hat Gott gemacht  
  24) Einmal Mond und zurück  
  25)  Hilf mir durch die dunkle Nacht  
  26)  So weit wie der Himmel  
  27)  Einen Koffer, voll mit Licht  
  28)  Getragen von den Wellen deiner Liebe  
  29)  Sterne über Palästina  
  30)  Wieviel Zeit bleibt mir noch  
  31)  Worte aus Eisen, Seelen aus Glas  
  32)  Lass mich nicht allein  
  33)  Fang mich auf  
  34)  Das wichtigste Gebot  
  35)  Leben wie die Lilien  
  36)  Jesus, du feierst heut mit uns ein Fest  
  37)  Weihnacht, wie es früher einmal war  
  38)  Alles Gute, liebe Welt  
  39)  Am Tag, der die Welt verändert hat  
  40)  I Love Jesus  
  41)  You Are My God  
  42)  Augenblicke des Glücks  
  43)  Der kleine Junge mit der Harmonika  
  44)  Don Bosco-heute  
  45)  Geben wir Acht auf unsere Seelen  
  46)  Im Weinberg des Herrn  
  47)  In Sarajewo blühen wieder Rosen  
  48)  Lasst uns dem Herrn ein Lobeslied singen  
  49)  Leben wir im Glauben  
  50)  Mitten unter uns  
  51)  San Giovanni Bosco  
  52)  Und sie sahen die Sonne nicht mehr  
  53)  Weil du uns so geliebt hast  
  54)  Liebe soll das Herz erobern  
  55)  Die große Straße am Rande der Stadt  
  56)  Sie nannten ihn Messias  
  57)  10 Kilometer bis zum Himmel  
  58)  Ein Licht zeigt uns den Weg  
  59)  Und Friede den Menschen auf Erden  
  60)  Auferstehen  
  61)  Die Frohe Botschaft  
  62)  Eine stille Nacht  
  63)  Heute spielen sie wieder, die Musikanten  
  64)  Was ihr den geringsten meiner Brüder getan  
  65)  Ein Sänger für den lieben Gott  
  66)  Gib uns Licht auf dieser Welt  
  67)  Sinn des Lebens  
  68)  Danke, für unser Leben  
  69)  Das Mahl beginnt  
  70)  Gnadenreiche Weihnachtszeit  
  71)  Mein Freund, du hast das Licht bereits gesehen  
  72)  So, als wär's mein letztes Lied  
  73)  Weihnachtswunderwahn  
  74)  Canzone Venezia  
  75)  Junges Leben, ich wünsch dir Segen  
  76)  Silberstreifen am Horizont  
  77)   Behüte uns, beschütze uns  
     
  NACH OBEN 1)  Durch das Kreuz ans Licht NACH OBEN  
    Den Sinn des Lebens, wirst du nie verstehen.
Himmel und Erde, werden vergehen.
Einzig die Liebe, die bleibt bestehen,
für alle Zeit, in Ewigkeit.

Der helle Schein, an des Tunnels Ende,
und unser Heiland, reicht dir seine Hände.
Das große Ziel, ist dann in Sicht:
Durch das Kreuz ans Licht...

Der helle Schein, an des Tunnels Ende,
und unser Heiland, reicht dir seine Hände.
Das große Ziel, ist dann in Sicht:
Durch das Kreuz ans Licht, ...

   
         
  NACH OBEN 2)  Die Farben der Seele NACH OBEN  
    Eines Tages, da traf ich meinen Freund,
er war ein Maler.
Und ganz begeistert, hat er mir von seinem neuen Bild erzählt:
„Du, ich hab mir gedacht,
ich möchte einmal die Seele eines Menschen malen,
doch ich hab noch nicht zu malen begonnen,
weil mich noch eine Frage quält.
Sag, kannst du mir sagen,
welche Farbe hat eine Seele?“
So stand er nun ganz verloren mit seiner Farbpalette da.
„Ich glaube, ich kann dir helfen,
mein Freund, du hast Glück.
Schließ die Augen, öffne dein Herz,
hör mir zu, lehn dich einfach zurück“.

NIMM DOCH EINFACH HIMMELBLAU,
WOLKENWEISS, LIEBESROT,
SONNENGOLD, EIN PAAR TUPFER STERNENSILBER
UND VIEL HOFFNUNGSGRÜN.
DOCH DIE FARBE DER LIEBE GOTTES IN UNSEREN SEELEN,
WIRST DU NIE IN DEINEM FARBENKASTEN FINDEN,
DIE MUSST DU SPÜRN.
UND AM GRAUESTEN TAG,
IN DER SCHWÄRZESTEN NACHT,
WIRD SIE IHRE KRAFT NICHT VERLIERN.

   
         
  NACH OBEN 3)  Zwischen Gestern und Morgen NACH OBEN  
    Vor achtundzwanzig Jahren sang ich dir mein erstes Lied,
bald sangen in den Kirchen so viele Menschen mit.
Die Welt ist laut geworden, um so lauter tönt mein Wort,
ich stimme mein Klavier an, dich zu loben immerfort.

Lieder aus vergang'
nen Zeiten, viele neue Melodien,
mögen so wie bunte Träume wieder durch die Lande ziehn.
Meine Seele liegt offen, genau so wie mein Herz,
Freunde seht mir in die Seele, ihr seht Freude und auch Schmerz.

ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN,
ZWISCHEN DUR UND MOLL,
SO TANZEN DIE TÖNE,
BEDEUTUNGSVOLL,
VERSEHEN MIT WORTEN,
UND BESEELT VOM KLAVIER,
ALS BOTE DER LIEBE,
ZWISCHEN DIR UND MIR.

Ja, die Welt ist laut geworden, viel zu kalt und schnell.
doch tief in meinem Herzen drin, brennt ein Feuer hell.
Jesus, ich liebe dich, bin von dir erfüllt,
noch seh ich dein Antlitz nicht, bist mir noch verhüllt.

Liebe Freunde, eure Treue, sie hilft mir im Lobgesang,
bis der letzte Ton verklungen ist, sing ich mein Leben lang.
Lasst die Stimmen uns erheben, Freunde singt mit mir mein Lied,
ja, und irgendwann im Himmel, singen auch die Engel mit.

   
         
  NACH OBEN 4)  Liebt einander NACH OBEN  
    So viel Gehässigkeit, Dummheit und Gier,
Hochmut und Ignoranz, auf Erden hier.
Ja, die neunmalklugen Schwätzer,
in ihrer Überheblichkeit,
ersticken schon fast an ihrer Heuchelei
und an ihrem blanken Neid.

Es ist an der Zeit, auf ganz neuen Wegen zu gehn:

LIEBT EINANDER,
SO WIE ICH EUCH HAB GELIEBT,
NENNT UNS JESUS ALS GEBOT,
DENN LIEBE IST ALLES, WAS BLEIBT.
WIRD AUF ERDEN AUCH ALLES VERGEHN,
SO BLEIBT LIEBE IM HIMMEL BESTEHN.

Die falsche Eitelkeit, zur Schau gestellt,
im kollektiven Wahn auf dieser Welt.
Ja, wir müssen wieder lernen,
wie ein Kind, so klein zu sein,
denn nur wer sich ganz klein macht, der kommt ganz gewiss,
in sein Himmelreich hinein.

Es ist höchste Zeit, mit Jesus ins Morgen zu sehn:

LIEBT EINANDER,...

   
         
  NACH OBEN 5)  Das alles bist du NACH OBEN  
    Der Duft eines Orangenbaums, die Seele eines schönen Traums,
der Sonnenstrahl im Blumenbeet, der Samen, den der Gärtner säät,
das Eiskristall am Everest, der Lichterglanz beim Weihnachtsfest,
der Meeressand auf meiner Haut, die Brandung, leise oder laut,
der gold'
ne Glanz im Sonnenschein, die Frische im ganz jungen Wein,
der Wind, der durch das Windspiel klingt, die Amsel die am schönsten singt,
der Freudenschrei am Rummelplatz, der Menschenseele größter Schatz,
der Paukenschlag der Symphonie, die Sinnlichkeit der Melodie.

DAS ALLES BIST DU, DAS ALLES BIST DU, DAS ALLES BIST DU, DAS ALLES BIST DU.

Die Tulpenblüte Amsterdams, das Opfer eines Osterlamms,
das Hochgebet im Petersdom, des Wassers Kraft im Donaustrom,
des Universums Donnerhall, der Fallschirmsprung im freien Fall,
vorm Flugzeugcrash, das Stoßgebet, und in mir, wenn ein Lied entsteht.
Das Lachen auf der Kegelbahn, das Gegenteil von Größenwahn,
der Übermut am Faschingsfest, Begleiter, der uns nie verlässt,
die Hand voll Reis, die Pedro teilt, die Zeit, die manchmal Wunden heilt,
der Hilfeschrei in größter Not, das Segenslicht, knapp vor dem Tod.

   
         
  NACH OBEN 6)  Engel haben viele Gesichter NACH OBEN  
    Weißt du was Freiheit ist, weißt du was Frieden ist,
oder suchte dein Herz oft vergeblich nach einem Sonnenstrahl?
Weißt du was Liebe ist, kennst du Geborgenheit,
oder wusstest du oft nicht,
wohin dich der Wind des Lebens weht?
Wenn du mal traurig bist, schließ deine Augen nicht,
denn du wirst sehn, da ist jemand, der zu dir hält, zu dir hält!

ENGEL HABEN VIELE GESICHTER,
UND SIE LEBEN NICHT NUR IM HIMMEL,
SONDERN AUCH NEBEN UNS.
ENGEL HABEN VIELE GESICHTER,
DOCH WENN DU DEIN HERZ VERSCHLIESST,
DORT, WO ES KALT UND DUNKEL IST.
DANN WIRST DU SIE NIE SEHN,
OH NEIN, DANN WIRST DU SIE NIE SEHN.

Oft ist der Alltag grau, und deine Seele weint,
aber plötzlich ist jemand da, der dir ein Lächeln schenkt.
Und deine Traurigkeit fliegt wie der Wind davon,
denn du spürst eine Kraft,
die dich wieder von neuem mutig macht.
Keine goldnen Engelsflügel, und kein weißes Seidenkleid,
denn ein Engel kann genauso aussehn, wie du und ich.

   
         
  NACH OBEN 7)  Ich glaube NACH OBEN  
    Ich glaube, dass die Welt sich noch ändern kann, ich glaube, sogar ganz fest daran.
An das Gute, in den Menschen, und nicht an Hass, Gier oder Gewalt.
Ja, ich glaube an den Sohn Gottes, in Menschengestalt.

Ich glaube, dass die Liebe noch siegen kann, ich glaube, sogar ganz fest daran.
An den Vater, der die Menschen, ganz fest in seinen Händen hält.
Ja, ich glaube an Gott Vater, den Schöpfer der Welt.

Ich glaube, dass die Menschlichkeit stärker ist, ich glaube, denn ich bin Optimist.
Sehe Licht, wo alle schwarz sehn, und darin bin ich unverbesserlich.
Ja, ich glaube noch an ein Morgen, für dich und für mich.

   
         
  NACH OBEN 8)  Das Böse kann dem nicht schaden, den Gottes Freude erfüllt NACH OBEN  
    Es gibt Momente, da möchte man die Welt umarmen vor Glück.
Doch im nächsten Moment schon holt man dich erbarmungslos,
in die kalte Wirklichkeit zurück.

Wahrlich, die Welt braucht keine Terroristen,
keine Fanatiker oder Exorzisten.
Keinen Jihad und keine Horden von Aufhetzern,
von Ignoranten oder neunmalklugen Schwätzern.
Brauch keine Taliban-geführten Gottesstaaten,
und keine menschenfeindlichen Bürokraten.
Will keine Sekten, abseits jedes Verstandes,
sondern die christliche Kultur des Abendlandes.

DAS BÖSE, KANN DEM NICHT SCHADEN,
DEN GOTTES FREUDE ERFÜLLT.
UND ALL JENEN, MIT HERZEN, SO HART WIE STEIN,
BLEIBT SEIN GÖTTLICHES ANTLITZ VERHÜLLT.

Und ohne Angst, vor dem neuen Tag, zu leben, das sei unser Ziel.
Denn die Nacht wurde verdrängt vom hellen, göttlichen Licht,
dem ersten Sonnenstrahl, der auf die Erde fiel.

Mag keine unverschämten Lügen von Politikern,
keine Versprechen, von so manchem Möchtegern.
Und kein Gehör, den ewig Gestrigen, in Ländern,
mit Bombenlegern, Attentätern, Kinderschändern.
Hab keine Angst vor Aberglauben- Scharlatanen,
die sich den Okkultismus nur zu Herzen nahmen.
Ja, wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
denn böse Menschen haben keine Lieder.

DAS BÖSE, KANN DEM NICHT SCHADEN, ...

NEID, HASS UND MISSGUNST HAT IM HERZEN KEINEN PLATZ,
DIE SCHÄTZE IM HIMMEL SIND DER MENSCHEN GRÖSSTER SCHATZ.

   
         
  NACH OBEN 9)  Es geschehen Wunder NACH OBEN  
    Du bist in jedem Regentropfen,
und in jeder Flocke Schnee,
in jeder schäumenden Woge des Meeres,
und in jedem stillen See.
Vieles ist für uns so selbstverständlich,
doch das alles kommt von dir,
du schenkst uns die vielen Wunder des Lebens,
und wir sagen Dank dafür.

ES GESCHEHEN WUNDER,
DU MUSST SIE NUR SEHEN,
WENN SIE AUCH GANZ KLEIN UND UNSCHEINBAR DIE WELT VERÄNDERN.
ES GESCHEHEN WUNDER,
DARAN MUSST DU GLAUBEN,
DIE UNS GOTT IN SEINER GROSSEN GÜTE TÄGLICH SCHENKT.

In der vollbesetzten U-Bahn,
die alte Frau, und ein junger Mann.
Er lächelt und bietet ihr seinen Sitzplatz,
sie nimmt ihn dankend an.
Und das Kind am Schulhof mit dem Säckchen Bonbons,
die es mit den Freunden teilt.
Das junge Pärchen, dort im Park, Hand in Hand,
das heut die Liebe fand.

   
         
  NACH OBEN 10)  Jesus ist auferstanden NACH OBEN  
    Das Eis des Winters ist besiegt vom warmen Sonnenlicht,
und Schwalben sieht man Nester baun, der Wind singt ein Gedicht.
Die Glocken sind von Rom zurück und schallend ist ihr Klang,
vereint mit unsren Stimmen künden sie im Lobgesang:

JESUS IST AUFERSTANDEN,
UM DIE WELT ZU ERLÖSEN,
HAT UNS VON DEN SÜNDEN BEFREIT,
VON DEN MÄCHTEN DES BÖSEN.
LASSEN WIR DIE GRÄBER LEER ZURÜCK,
FINDEN WIR IM PARADIES DAS GLÜCK,
JESUS IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN.

Die Sonne war verdunkelt und die Erde hat gebebt,
doch nach drei Tagen wußte man dass unser Heiland lebt.
Und es gibt ein Versprechen, das mich täglich aufrecht hält:
„Ich bin bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt...“!

JESUS IST AUFERSTANDEN,
UM DIE WELT ZU ERLÖSEN,
HAT UNS VON DEN SÜNDEN BEFREIT,
VON DEN MÄCHTEN DES BÖSEN.
SO WIE ER BESIEGEN WIR EINST DEN TOD,
SIND BEFREIT, VON KUMMER UND NOT.
JESUS IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

   
         
  NACH OBEN 11)  Mensch, vergiss nicht, dass du vergänglich bist NACH OBEN  
    Immer mehr Blätter fallen ab, von deinem Lebensbaum,
du sagst Adieu zu manchem lang gehegten Lebenstraum.
Wenn die Schatten länger werden, schwindet bald das Tageslicht,
und du hast zu vielen Dingen plötzlich eine and`re Sicht.
Ist mit den Jahren, etwas Weisheit nun erlangt,
der man letztlich auch, neue Bescheidenheit verdankt,
dann fokussiert der Blick sich, auf ein helles, klares Licht,
und ungeschminkte Wahrheit lehrt, was wichtig und was nicht.

Mensch, vergiss nicht, dass du vergänglich bist,
und dass das Glück auf Erden immer nur geliehen ist.
Zählt für so manchen nur das Jetzt und Hier und Heute dieser Zeit,
Mensch, wende deinen Blick doch in das Licht der Ewigkeit.
Spuren, die wir hinterließen, wird der Sturm der Zeit verwehn.
Schätze sammeln lohnt im Himmel, denn nur die bleiben bestehn.
Und das Meer der Ewigkeit, verwischt die letzte Spur im Sand,
fällt auch mal ein Stern vom Himmel, landet er in Gottes Hand.

Überleg nicht lang, woher du kommst, wohin du gehst,
denk lieber nach darüber, wo du heute stehst.
Lebe wie die Lilie, im Vertrau'
n auf Gottes Macht
und mit Öl in deiner Lampe, für das Licht in dunkler Nacht.

(Refrain)

Jede Sekunde, die du in Liebe lebst, ist es wert, gelebt zu werden,
und im Himmel, wird einst verbunden sein, was verbunden war auf Erden.

   
         
  NACH OBEN 12)  Willkommen du neues Jahrtausend NACH OBEN  
    Willkommen, du neues Jahrtausend, steckst noch in den Kinderschuhn,
doch trotz deiner frühen Jugend, lässt man sicher dich nicht ruhn.
Lässt dir zum Erwachsenwerden, unbarmherzig keine Zeit.
Hast noch keinerlei Erfahrung, und der Weg vor dir ist weit.

WILLKOMMEN, DU NEUES JAHRTAUSEND, ERSTE SCHRITTE SIND GEMACHT,
MUSST ERST SEHEN, WELCHE PRÜFUNG DIR VOM SCHÖPFER ZUGEDACHT.
DIMENSIONEN DER GESCHICHTE, IM MILLENNIUM NEU GEBOREN,
UND IM ANGESICHT DES SCHICKSALS, WIRD DIE ZUKUNFT AUSERKOREN.

Willkommen, du neues Jahrtausend, folgst nun deiner Mutter nach,
weckst so manche neue Hoffnung, die schon fast in uns zerbrach.
Hoffnung, dass du aus den Fehlern deiner Mutter hast gelernt,
denn von Menschlichkeit und wahrer Weisheit, war sie wirklich meilenweit entfernt.

WIRST DU KRIEGE UNS BESCHEREN, UND SO MANCHE HUNGERSNOT?
SAG, UND HAT DAS UNIVERSUM ZUKUNFT, ODER KOMMT ES AUS DEM LOT?
WIRST DU SELBST NOCH KINDER HABEN, ODER STIRBT DIE WELT MIT DIR?
TAUSEND FRAGEN, KEINE ANTWORT, IN DEM LEBEN, JETZT UND HIER.

Und fast glaube ich, du möchtest manchen Ratschlag gar nicht hörn,
und, dass wir über die Sünden deiner Mutter uns empörn.
Denn dann wärst du das erste Jahrtausend, dass aus Fehlern hat gelernt.
Doch der Himmel meiner Hoffnung, ist mit Lichtern ausgesternt...

   
         
  NACH OBEN 13)  Danke, für die kleinen Dinge NACH OBEN  
    Er will schon bald die neue Villa kaufen am See,
Winterurlaub in den Bergen, Pistenspaß im Schnee.
Die alte Limousine taugt schon längst nichts mehr,
der nagelneue schwarze Ferrari muss her.
Die Mahagoni-Möbel, die sind irgendwie nicht mehr in,
ohne American-Express hat doch das Leben wenig Sinn.
Das Motorboot war auch schon mal besser in Form,
doch die neue Yacht erhält den Spaß am Leben ganz enorm.
Zu dumm, am Opernball wird man ihn dieses Jahr nicht sichten,
denn beim Golfturnier in Dubai kann man auf ihn nicht verzichten.
Erholung beim Surfen, gibts dann in Florida,
hey, was kostet die Welt, holla di, holla da.

DOCH ICH SAG DANKE, FÜR DIE KLEINEN DINGE,
DIE DOCH NIEMALS SELBSTVERSTÄNDLICH SIND.
UND JESUS SAGT ZU UNS, WIR MÜSSEN WIEDER LERNEN,
ZU LEBEN UND ZU FÜHLEN WIE EIN KIND.
ICH ERKLÄRE DEN KAMPF, DER UNERSÄTTLICHKEIT,
DEM EGOISMUS UND DER HEMMUNGSLOSEN GIER.
WIR BRAUCHEN AUGENMASS, UND MEHR BESINNLICHKEIT,
GERADE HEUTE, IN DIESER KALTEN ZEIT.
ICH HAU IN DIE TASTEN, VON MEINEM KLAVIER,
ICH SING MEINE LIEDER, HEUTE, JETZT UND HIER.
DIE HARMONIEN FÜGEN SICH, ZU EINEM GEBET,
DAS GEGEN IGNORANZ UND ÜBERHEBLICHKEIT STEHT.
1000 PROZENTIG AUF GOTT ZU VERTRAUN,
UM MIT JEDEM BLICK, INS MORGEN ZU SCHAUN.

Er sorgt sich inzwischen, ob die Börse fällt,
und ob sein ziemlich linker Immobiliendeal hält.
Die Konten in der Schweiz, die sind noch immer gut bestückt,
er sagt, hasse deinen Nächsten, oder du bist verrückt.
Er sagt zu mir, ich sei ein Dummkopf und er sei ein Menschenfeind,
ich sag, bedauernswerte Seele, so bist du nicht mehr mein Freund.
Denn ich will Liebe spüren, und dem Nächsten Liebe geben,
Hochmut kommt oft vor dem Fall, und ich will Liebe leben.
Gesundheit ist das höchste Gut, das weiß er nicht zu schätzen,
er kennt nur eins, den hochgesteckten Zielen nachzuhetzen.
So jagt er kompromisslos den Erfolgen hinterher,
doch auch sein letztes Hemd, das hat keine Taschen mehr.

   
         
  NACH OBEN 14)  Ein kleines Lächeln ist wie Sonnenschein NACH OBEN  
    Sieh dich doch auf den Straßen der Welt mal um,
aber auch in den Kirchenbänken.
Leere Gesichter, so bleich und kalt
und aus Stein, so könnte man denken.

Glaubt ihr nicht, dass ein Lächeln euch besser steht?
Wer nur mit Missmut durch das Leben geht
wendet sich ab, wenn er sich selbst im Spiegel sieht.

Hört doch mal ehrlich in euch selbst hinein,
lasst die Herzen fröhlich singen.
Jesus verlangt von uns Begeisterung,
ihm zum Lob soll der Jubel erklingen.

Soll das Feuer der Liebe uns Hoffnung sein,
uns von den Fesseln des Hochmuts zu befreien,
tragen wir Liebe, mit einem Lächeln, hinaus in die Welt.

Ein kleines Lächeln ist wie Sonnenschein,
es öffnet Türen dir und Herzen.
Es kostet nichts und schenkt so viel,
an Liebe und Gefühl.
Ein kleines Lächeln ist wie Sonnenschein,
es kann dir so viel Hoffnung geben.
Es zaubert dir in dein Gesicht,
ein kleines bisschen Licht.

   
         
  NACH OBEN 15)  Lamm Gottes NACH OBEN  
    Lamm Gottes, du nimmst hinweg, die Sünden dieser Welt.
Wir haben uns vielleicht nicht oft genug bemüht,
der Vorsatz war ja da, doch die Sünde hat gesiegt.
Du wirst uns immer wieder Chancen geben,
wenn wir versuchen, deine Liebe zu leben.
Und leuchtet uns kein Stern, und scheinst du auch so fern,
fühl ich in dunkler Nacht mich doch von dir bewacht.
Doch zeig mir auch den Weg, wenn ich keinen mehr seh,
erleuchte ihn mit Licht, wenn ich den Weg dann geh.
Und kann ein Menschenleben wie ein Stern der Nacht verglühn,
so wird es Tags darauf auf Gottes Wiesen neu erblühn.
Erbarme dich unser und vergib uns unsre Schuld,
und ganz persönlich bitt ich dich, für mich, um mehr Geduld.
Lass mich mich selbst in meiner Kleinheit begreifen,
dann kann ich dich, in deiner Größe erst verstehn.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg, die Sünden dieser Welt.
Ich will dein Jünger sein, doch ohne Judaskuss,
du bist mein Steuermann, auf meinem Lebensfluss.
Und wird der Strom mal schnell, da wird der Himmel hell,
ich stürze nicht ins Tal, so wie der Wasserfall.
Ich flieg zum Himmel auf, und wenn mein Lebenslauf,
einmal zu Ende geht und mich der Wind verweht,
so wie ein Samenkorn, das auf die Reise geht,
zu fliegen, dorthin, wo es am schönsten blühen kann,
diese wunderbare Reise, tun wir alle irgendwann.
Doch lass das Schicksal bitte gnädig mit uns sein,
Lamm Gottes, gib uns deinen Frieden, lass uns nie allein.
   
         
  NACH OBEN 16)  Lied der Hoffnung NACH OBEN  
    Wir hören vom Krieg in der Welt,
von Kämpfen, um Macht und um Geld,
wir sehen oft Unrecht und Leid,
und der Weg zum Frieden ist noch weit.

DARUM BITTEN WIR, HERR, GIB UNS KRAFT ZUM HOFFEN.
LASS UNS UNSRE ZUKUNFT NICHT IN DUNKLEN FARBEN SEHN.
GIB UNS ZUVERSICHT UND LASS UNS NICHT VERZWEIFELN.
HILF UNS DOCH MIT OFFNEN AUGEN DURCHS LEBEN ZU GEHN.

Oft schaun die Menschen weg und wolln nicht sehn,
die Sorgen der Nächsten nicht verstehn.
Es regieren Hass und Gewalt,
und die Not der andern lässt sie kalt.

DARUM BITTEN WIR, HERR,...

Heute blühen Bosheit und Lüge,
Egoismus, Falschheit und Neid.
Aber einmal kommt die Stunde,
dann sind wir davon befreit.

DARUM BITTEN WIR, HERR,...

WECKE UNS, LASS UNS NICHT REDEN, SONDERN TATEN SETZEN,
LIEBE SCHENKEN, DIE IN DIESER WELT SO WICHTIG IST.
UND WIR LEBEN IN DER SICHEREN GEWISSHEIT,
DASS DU UNS NIE VERLÄSST UND IMMER BEI UNS BIST

   
         
  NACH OBEN 17)  Heiland am Horizont NACH OBEN  
    Wenn die Abenddämmerung, sich auf die Großstadt senkt,
gehn tausend, helle, bunte Lichter an.
Vom nahen Flugplatz her, ertönt Motorenlärm,
ein Düsenjet setzt grad zur Landung an.
Über die Stadtautobahn, wälzt sich der Abendverkehr,
bis man zu Hause ist wird es wohl dunkel sein.
Hinter den Hochhausfenstern, die hell erleuchtet sind,
sieht es nach Leben aus, doch viele sind allein.
Weil in den Nächten, Einsamkeit doppelt schmerzt,
sehnt sich so mancher schon nach dem Tageslicht.
Wärmende Liebe ist'
s, wonach das Herz sich sehnt,
doch schwarze Schatten verdunkeln das Gesicht.
Vom Regen ganz durchnässt, blendet das Neonlicht,
von irgendwo hört man Gelächter und Musik.
Ist man auch tränenschwer und ohne Zuversicht,
sehnt man sich letztlich doch danach, dass Hoffnung siegt.

HEILAND AM HORIZONT,
WIE EIN LICHT HINTER DER NEBELWAND,
EINES TAGES ÖFFNET SICH DER HIMMEL,
UND UNSER VATER REICHT UNS SEINE HAND.
SEIN STRAHLENDES LICHT DURCHFLUTET DIE SEELE,
UND EWIGE LIEBE ERLEUCHTET DAS HERZ.
UNSER LICHT AM ENDE DES TUNNELS,
DAS PARADIES OHNE KUMMER UND SCHMERZ.

Dort wo nur Hochmut wohnt und Ignoranz regiert,
wo es an Einsicht fehlt, da bleibt es ewig Nacht.
Es sieht nur der das Licht, der nicht sein Herz verschließt,
mit so viel Liebe hat der Heiland uns bedacht.
Und bist du dann zu Haus, dein Rotweinglas ist leer,
so hast du doch so viele Engel neben dir.
Glaub nicht, du wärst allein, nein, ganz im Gegenteil,
denn Jesus liebt dich sehr, schon jetzt auf Erden hier.

   
         
  NACH OBEN 18)  Wir haben zusammen gefeiert NACH OBEN  
    Wir haben zusammen gefeiert, am Gabentisch vereint,
die Hände einander zum Frieden gereicht, und es hoffentlich ehrlich gemeint.
Jesus, du warst mitten unter uns, und du hast unser Herz berührt,
beschützt und behütet durch deine Hand, werden wir nun von dir geführt.

DIE KIRCHENTÜREN GEHEN AUF, GESTÄRKT DURCH DEINEN SEGEN,
ZIEHN WIR IN DIE WELT HINAUS.
DEIN HELLES SEGENSLICHT KEHRT EIN BEI UNS ZU HAUS,
ERLEUCHTET DIE HERZEN, WÄRMT DIE SEELEN,
UND GIBT UNS DIE GEWISSHEIT, DASS DU BEI UNS BIST.
DIE KIRCHENTÜREN GEHEN AUF, WIR GEHN MIT DEINER BOTSCHAFT,
NUN HINAUS, DURCH STADT UND LAND.
SO WOLLEN WIR GEMEINSAM GEHEN, HAND IN HAND, BEGLEITET, VON DIR,
AUF ALLEN WEGEN, GIBST DU UNS DIE GEWISSHEIT,
DASS DU BEI UNS BIST, ALLE TAGE, BIS ANS ENDE DER WELT,
ALLE TAGE, BIS ANS ENDE DER WELT!

   
         
  NACH OBEN 19)  Zeit der erfrorenen Herzen NACH OBEN  
    Die Hochhaussiedlung, am Rande der Stadt,
wo man kaum füreinander noch Zeit mehr hat,
ein Stück miteinander des Weges zu gehn,
und Problemen des Nächsten ins Auge zu sehn.
Auf der Parkbank gleich neben dem Stadtrandwald,
da traf ich einen Mann, und es war schon kalt.
Und der Tag hatte sich längst zum Ende geneigt,
und die Sonne die letzten Strahlen gezeigt.
Mit zitternden Händen schlägt der Mann den Kragen hoch,
sein Haar und sein Mantel ist grau, aber doch,
da ist in seinen Augen ein Funkeln zu sehn.
Auch mir ist schon kalt, doch ich will noch nicht gehn.
Hinter Betonfassaden gehn ein paar Lichter an,
ich sitz auf der Parkbank mit dem alten Mann.
Und ich höre ihm zu, wie er so erzählt,
dass früher alles anders war, auf dieser Welt.

Das ist die Zeit der erfrorenen Herzen, wo man wärmende Seelen oft sucht.
In der Nacht, statt erhellender Kerzen, nur das eisige Dunkel verflucht.
In dieser Zeit der erfrorenen Herzen, wärmt der Blick in das ewige Licht,
und die Hoffnung auf künftige Liebe, lässt dem Leben die Zuversicht.

Ich traf den Mann noch oft, in der nächsten Zeit,
er sprach viel über Träume und die Vergangenheit.
Doch eines kalten Tages, da kam der Mann nicht mehr,
hatte lange Zeit gewartet, doch die Parkbank, die blieb leer.
Den Leuten hatte er erzählt, er zieht bald von hier fort,
wohin, wo es viel wärmer sei, an einen fernen Ort.
Das Lied des Windes in den Häuserschluchten wird niemals vergehn,
doch den alten Mann, da bin ich sicher, werd ich wiedersehn.

   
         
  NACH OBEN 20)  Unter deinem Schutz und Segen NACH OBEN  
    Dein Licht ist heller als die Sonne,
dein Glanz ist klarer als jeder Edelstein.
Deine Liebe zu uns ist tiefer als das Meer,
du erhellst die finsterste Nacht.

Wir stehn vor dir mit allen Fehlern,
du bist barmherzig, vergibst uns alle Schuld.
Wir sind niemals allein, du bist uns immer nah,
und hast mit uns so viel Geduld.

UNTER DEINEM SCHUTZ UND SEGEN,
GEHEN WIR DEM GROSSEN ZIEL ENTGEGEN,
UND DIESES ZIEL BIST DU,
MEIN EINZIGER GELIEBTER VATER.
DENN DEINE LIEBE IST UNENDLICH,
UND ALLUMFASSEND
WIE DER SCHÖPFUNG TIEFSTER SINN.
DEINE LIEBE IST OHNE VORBEHALT,
LIEBE BIS ZUR VOLLENDUNG,
HAST DU UNS DURCH JESUS GESCHENKT.
ERFÜLLT VON DEINER LIEBE,
SEHN WIR DIR ENTGEGEN,
UNTER DEINEM SCHUTZ UND SEGEN.

   
         
  NACH OBEN 21)  Im Namen der Menschlichkeit NACH OBEN  
    Kalter Wind pfeift durch nächtliche Straßen,
du kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen,
Regen durchdringt deine Jacke,
du frierst und bist einsam.
Dass wieder ein Tag kommt, daran glaubst du nicht,
entflogene Hoffnung, und blass dein Gesicht,
du fühlst, dein Stern stürzt hinab,
vom weiten Himmelszelt.

IM NAMEN DER MENSCHLICHKEIT,
LASST UNS ZUEINANDER STEHN,
GEHN WIR AUFEINANDER ZU,
LASST UNS IN DIE HERZEN SEHN.
LASST DIE SCHWACHEN NICHT RESIGNIEREN,
LASST SIE NIEMALS DEN MUT VERLIEREN,
DAFÜR BIN ICH ZU KÄMPFEN BEREIT,
IM NAMEN DER MENSCHLICHKEIT.

Irgendwann kommst du zu Hause an,
doch nur dein Spiegelbild, es sieht dich an.
Du siehst in zwei Augen, die blind sind,
vor Schmerz und vor Tränen.
Früher da kanntest du Freude und Licht,
und auch der Gedanke, er hilft dir nicht,
dass es vielen Millionen Menschen,
ganz genauso geht wie dir...

   
         
  NACH OBEN 22)  Es tun sich goldne Türen auf NACH OBEN  
    Der Fröhlichkeit schon längst Adieu gesagt,
den Sinn des Lebens oft schon hinterfragt,
es schmerzt dich oft der Blick ins Sonnenlicht,
und auch die dunkle Nacht gefällt dir nicht.
Das Fest am Abend war so wunderbar,
die Sterne schienen bunt, so hell und klar.
Die Gläser waren voll mit jungem Wein,
und allen schenktest du Champagner ein.
Doch neigt der Abend sich zum Ende dann,
Gedanken können fliegen, irgendwann.
Du hättest keinen Grund zum Traurigsein,
und doch fühlst du dich oftmals ganz allein.
Und siehst du keinen Ausweg mehr,
ich weiß von jemandem, der liebt dich sehr.

ES TUN SICH GOLDNE TÜREN AUF, IN JEDES MENSCHEN LEBENSLAUF,
DER GÖTTLICHKEIT IM HERZEN TRÄGT, UND SICH IN SEINE HÄNDE LEGT.
KANN ÜBER GOLDNE BRÜCKEN GEHN UND OHNE ANGST INS MORGEN SEHN,
MEIN GOLDNER STEG FÜHRT ÜBERS TAL, HÖR ZU MEIN FREUND, DU HAST DIE WAHL.
KANNST ZAUDERN UND SCHWANKEN, VERZWEIFELN UND WANKEN,
DOCH, GLAUB MIR FREUND UND SCHAU INS LICHT, MIT ETWAS ZUVERSICHT.

ES TUN SICH GOLDNE TÜREN AUF, IN UNSER ALLER LEBENSLAUF,
MIT GOTTVERTRAUN NACH MORGEN SCHAUN, UND VOLL AUF SEINE HILFE BAUN.
DANN GEHEN GOLDNE LICHTER AN, UND MANCHEN TAGS, SO DANN UND WANN,
DA ÖFFNET SICH DER HIMMEL NUR FÜR DICH, DER VATER HAT UNS ALLE LIEB, DAS FÜHLE ICH!

   
         
  NACH OBEN 23)  Diesen Tag hat Gott gemacht NACH OBEN  
    Kann schon sein, dass dir ein grauer Morgen auf der Seele liegt,
und das Dunkel deines Herzens auch das Sonnenlicht besiegt.
Ist auch möglich, dass du Kälte fühlst, obwohl der Tag schon längst erwacht,
in deiner Seele Winter ist und in deinem Herzen Nacht.
Dann setze einen Schritt vor deine Tür,
nimm den Atem Gottes in dich auf,
und schau geradewegs, zum Himmel auf,
denn, ich sage dir:

DIESEN TAG HAT GOTT GEMACHT,
HAT UNS MIT ALLEM SCHÖNEN, SEINES SCHÖPFUNGSWERKS BEDACHT.
LEB OHNE ANGST VORM NEUEN TAG, SONST IST DEIN LEBEN LEER,
DOCH LEBE JEDEN TAG SO, ALS WENN'
S DER LETZTE WÄR.
LEB IHN MIT FREUDE, UND IM DANK,
LEB IHN IN DEMUT UND MIT MUT.
WIE DIE LILIE AUF DEM FELD, DU BIST VON ENGELN GUT BEWACHT,
JEDEN TAG, UND JEDE NACHT,
DIESEN TAG HAT GOTT GEMACHT.

Ein bisschen mehr Zufriedenheit ist Schlüssel dir zum Glück,
feierst du ein Fest mit Jesus, kehrt auch Zuversicht zurück.
Auf verlor'
n geglaubte Hoffnung, nach ein bisschen Menschlichkeit.
Doch der Menschensohn, er führt auch dich in seine Ewigkeit.
Lass alles hinter dir, was müde macht,
verschenk ein Lächeln und der Himmel lacht,
und verscheuche schwarze Träume in der Nacht,
denn, so glaube mir:

(Refrain)

   
         
  NACH OBEN 24)  Einmal Mond und zurück NACH OBEN  
   

Ich will nicht zu jenen gehören, die nur grauen Pessimismus malen,
die nur an Unglückspropheten glauben, und sich im Aberglauben verliern.
Nein, viel lieber zähl ich mich zu jenen, die versuchen, die Sterne zu zähln,
und vereint mit den Tönen von meinem Klavier, flieg ich zu den Wolken empor.

 EINMAL MOND UND ZURÜCK, AUF DEN FLÜGELN DES GLÜCKS, ÜBER BLÜHENDE FELDER, MEINER FANTASIE. EINEN TRAUM AUS DEN FARBEN, DIE DER REGENBOGEN MALT, HAB ICH LÄNGST NICHT AUSGETRÄUMT, UND DIE ZUKUNFT HAT GERADE ERST BEGONNEN.

Ich kann unmöglich tatenlos zusehn, wie so vieles an Unrecht geschieht,
und so mancher, die Macht nicht für Freiheit, sondern für Unterdrückung missbraucht.
Und die Neunmalklugen, die reden, aber selbst oft nicht wissen wovon,
doch wo Hochmut regiert und die Dummheit wohnt, da ist kein Platz mehr für Menschlichkeit.

   
         
  NACH OBEN 25)  Hilf mir durch die dunkle Nacht NACH OBEN  
    Die Tür fällt ins Schloss, ein Abend mit Freunden zu Ende,
mein Champagnerglas ist leer, die Aschenbecher voll,
der Übermut des Abends verklingt.
Ich gehe zum Fenster und erhebe den Blick,
doch es lacht kein Stern zurück.

HILF MIR DURCH DIE DUNKLE NACHT, DENN BIS DER NEUE TAG ERWACHT,
VERGEHN NOCH VIELE STUNDEN VOLL ANGST UND DUNKLER FANTASIE.
HILF MIR DURCH DIE EINSAMKEIT, DIE IN DEN STILLEN NÄCHTEN SCHREIT,
UND DIE MICH ÜBERALL UND IMMER EINZUFANGEN SUCHT.

Und tagsüber dann, zuviel Arbeit und nirgendwo Wärme,
auf der Autobahn zu schnell, doch selbst bei 190,
holen alle meine Sorgen mich ein.
Die Lichter, die mich blenden, sind kalt und hell,
und ich, immer noch viel zu schnell.

HILF MIR DURCH DIE DUNKLE NACHT!

Ich sitz an der Bar, soviel Menschen und Lärm und die Sehnsucht,
nach ein bisschen Menschlichkeit, doch wenn ich mich so umseh,
bin ich hier eigentlich ganz allein.
Ich sehe die Gläser, die leer vor mir stehn,
doch ich glaub, ich werd noch nicht gehn.

HILF MIR DURCH DIE DUNKLE NACHT!

   
         
  NACH OBEN 26)  So weit wie der Himmel NACH OBEN  
    So weit wie der Himmel, so tief wie das Meer, ist deine Liebe zu uns.
Du schickst uns ein Lichtlein von irgendwo her, sehn wir unsre Wege nicht mehr.
In finsterer Nacht, da wachst du über mich. So schlafe ich friedlich, vertraue auf dich.
Unendlich wie das Weltall, und ganz ohne Vorbehalt, ist deine Liebe zu uns.
Du kommst zu uns, im Brot und im Wein, du feierst mit uns heut ein Fest.
Und keiner von uns, ist jemals allein, weil du uns niemals mehr verlässt.

So weit wie der Himmel, so tief wie das Meer, ist deine Liebe zu uns.
Du schickst uns ein Lichtlein von irgendwo her, sehn wir unsre Wege nicht mehr.
An jedem neuen Tag, da begleitest du mich, so lebe ich friedlich, vertraue auf dich.
Unendlich wie der Ozean und ohne Vorbehalt, ist deine Liebe zu uns.

   
         
  NACH OBEN 27)  Einen Koffer, voll mit Licht NACH OBEN  
    Jesu Fest ist nun gefeiert, und so gehen wir nach Haus,
unsres Heilands Botschaft tragen wir, nun in die Welt hinaus.
Die von Gott geschenkte Flamme einer schönen Harmonie,
findet sinnliche Verwirklichung in einer Melodie.

Wir verherrlichen Gott, durch unsren Lobgesang,
unsre Lieder ziehen nun den ganzen Erdenkreis entlang.
Wir vertraun dir, guter Vater, dass du unser Leben lenkst,
deinen geliebten Kindern immer, deinen Segen schenkst.

EINEN KOFFER, VOLL MIT LICHT,
EIN PAKET, VOLL MENSCHLICHKEIT,
EINEN CONTAINER, VOLL MIT LIEBE,
SCHICK ICH AUF DIE REISE HEUT.
HAUS UM HAUS, VOM LICHT ERLEUCHTET,
HERZ UM HERZ, VON MENSCHLICHKEIT,
GOTTES LIEBE WÄRMT DIE SEELEN,
BIS ANS ENDE UNSRER ZEIT.

EINEN KOFFER, VOLL MIT LICHT,
EIN PAKET, VOLL MENSCHLICHKEIT,
EINEN CONTAINER, VOLL MIT LIEBE,
SCHICK ICH AUF DIE REISE HEUT.
HAUS UM HAUS, VOM LICHT ERLEUCHTET,
HERZ UM HERZ, VON MENSCHLICHKEIT,
GOTTES LIEBE WÄRMT DIE SEELEN,
BIS ANS ENDE UNSRER ZEIT.
UNSRE LICHTER SOLLEN BRENNEN,
UND DIE NÄCHTE SEIEN ERHELLT,
AUF DASS WIR NICHT IM DUNKELN STEHN,
AM TAGE, WENN JESUS WIEDER KOMMT,
AM ENDE DIESER WELT ...

   
         
  NACH OBEN 28)  Getragen von den Wellen deiner Liebe NACH OBEN  
    Das kleine Glück des Augenblicks, oftmals getrübt von Sorgen,
das unbeschwerte Sein, belastet, heute schon, vom Morgen.
Die Symphonie des Flügelschlags, der Schwalbe hoch im Wind,
klingt manchmal etwas monoton, weil da auch Wolken sind.

Die Unbescheidenheit des Ich'
s kennt manchmal keine Schranken,
und Hochmut schießt wie starkes Gift in unsere Gedanken.
Doch mit dem selben Gottvertrau´n der Lilien auf dem Feld,
so soll´n wir gehn, voll Zuversicht, hinaus in diese Welt.

GETRAGEN VON DEN WELLEN DEINER LIEBE,
SO FÄHRT MEIN LEBENSSCHIFF AM MEER DER ZEIT.
MEIN MAST HÄLT STAND DEM STURM, UND AUCH MEIN SEGEL,
IST AUCH DER WEG ZUM NÄCHSTEN UFER WEIT.
FEHLT MIR AUCH MANCHESMAL DIE KRAFT ZUM RUDERN,
TREIBT MICH DEIN WIND AUF SANFTEN WELLEN AN,
KEIN OZEAN KANN JE FÜR MICH ZU WILD SEIN,
MIT DIR ALS KAPITÄN UND STEUERMANN.

So mancher tüftelt unentwegt an seiner Lebensplanung,
wer glaubt, er könne Schicksal spielen, hat doch keine Ahnung.
Ein Mensch, der denkt, doch Gott, er lenkt, es geht nach seinem Plan,
wenn etwas niemals Segen bringt, dann ist es Größenwahn.

Lasst Sorgen auch mal Sorgen sein, legt sie in seine Hände,
wenn ihr den Blick auf ihn verliert, dann läuft ihr gegen Wände.
Der Schifffahrt eures Lebens folgt der Hafen Paradies,
zuvor doch, fahrt hinaus auf´s Meer, Gott schützt euch ganz gewiss.

   
         
  NACH OBEN 29)  Sterne über Palästina NACH OBEN  
    Die Sonne, sie stand schon tief, als Imad nach Hause kam,
es war ein harter Tag voll Arbeit, der ihm die Kräfte nahm.
Und für morgen die Ungewissheit, gibt es Ausgangssperre oder nicht,
ich brauch Geld für Frau und Kinder, o Gott, schick uns ein Licht.

STERNE ÜBER PALÄSTINA, LICHTER ÜBER JERUSALEM,
SPIEGELN IN DEN AUGEN DER MENSCHEN, WENN SIE WEINEND ZUM HIMMEL SEHN.
STERNE ÜBER PALÄSTINA, 2000 JAHRE IST ES HER,
UND EIN STERN WAR DA, ALS EIN WUNDER GESCHAH,
ICH GLAUB, AUCH HEUTE NOCH, KÖNNEN WUNDER GESCHEHN,
DASS DIE MENSCHEN NICHT MEHR WEINEN, WENN SIE DES NACHTS ZUM HIMMEL SEHN.

Bei Tag, wenn die Winde schweigen, zieht Hitze übers Land,
im Schatten der steinernen Häuser reichen Kinder sich die Hand.
Es sind Ariel und Suha, die lachend sich verstehn,
denn die Kinderaugen haben den Hass noch nicht gesehn.

ALLAHU AKBAR UND HALLELUJA,
ES GIBT FÜR DIE MENSCHEN DOCH NUR EINEN GOTT.
ALLAHU AKBAR UND HALLELUJA,
ER IST FÜR UNS ALLE DA.

   
         
  NACH OBEN 30)  Wieviel Zeit bleibt mir noch NACH OBEN  
    Blumenfeldsiedlung, Weg 2, Hausnummer 10,
ich bin ein blaues Veilchen und ich habe die Bagger schon gesehn.
Grabt ihr mich auch aus dem Boden aus, finde ich ein anderes Zuhaus,
und der Wind bringt mich zu neuen Zielen wo ich dann, blühen kann...

WIEVIEL ZEIT BLEIBT MIR NOCH,
IST DAS ENDE SCHON NAH?
ICH HÄTTE NOCH SO VIELES VORGEHABT,
DOCH DER RICHTER IST DA.
DOCH DER RICHTER IST NICHT VON DIESER WELT,
UND DER MICH WIRKLICH IN HÄNDEN HÄLT,
IST DER GÜTIGE VATER,
ER GIBT UNS SEINEN SEGEN,
UND DARUM WILL ICH MEIN SCHICKSAL IN SEINE HÄNDE LEGEN.

Mauthausen, Block 7, Häftlingsnummer 508,
meinen Glauben, den geb ich nicht auf, egal was Ihr mit mir macht.
Spannt Ihr mich auch auf die Folterbank, ich kann nur lachen, Gott sei Dank,
denn mein himmlischer Vater ist mir näher als ihr denkt, und ER lenkt!

   
         
  NACH OBEN 31)  Worte aus Eisen, Seelen aus Glas NACH OBEN  
    Wieder mal nicht aufgepasst, ein unbedachtes Wort,
und dein Gegenüber senkt den Blick sofort.
Wieder mal ein Herz gekränkt, ganz egal, was der andre denkt.
Seine Augen, tränenschwer, seine Stimme hoffnungsleer.

WORTE AUS EISEN, UND SEELEN AUS GLAS,
MIT MESSERN IM HERZEN, UNMENSCHLICHE SCHMERZEN.
DOCH DIE SCHERBEN DER ZERBROCHENEN SEELEN,
STEIGEN HOCH EMPOR, ZUM HIMMELSZELT.
UND DANN WERDEN SIE WIEDER EIN GANZES,
DURCH DEN VATER DIESER WELT.

Ein Gespräch am Telefon, du glaubtest an die Liebe,
den Hörer hat man aufgelegt, es war für dich wie Hiebe.
Wolltest nur was Gutes sagen, doch Ignoranz kennt keine Fragen.
Wo das Unrecht residiert, Gottes Liebe nicht regiert.

Worte können Kriege planen, und danach den Frieden.
Worte sind sehr mächtig, können hassen, oder lieben.
Worte können Dolche sein, oder weiße Lilien,
gehen wir darum, behutsam mit ihnen um.

   
         
  NACH OBEN 32)  Lass mich nicht allein NACH OBEN  
    Lass mich nicht allein, im lauten Wirbelsturm der Tage.
Lass mich nicht allein, am dünnen Hochseil meines Lebens.
Lass mich nicht allein, in dem Konzert der vielen Töne.
Lass mich nicht allein, in dieser schnellen, kalten Welt.
Wenn Ängste den Verstand mir lähmen,
wenn Schmerzen mir den Atem nehmen,
dann lass mich bitte nicht allein.
Lass mich bitte nicht allein.

Lass mich nicht allein, wo Ignoranz und Hochmut herrschen.
Lass mich nicht allein, wo Besserwisser triumphier´n.
Lass mich nicht allein, wo das Geschwätz die Liebe übertönt.
Lass mich nicht allein, wo Eitelkeit und Dummheit wohnt.
Im Sturm, im auf und ab der Wellen,
wenn Tränen mir die Augen schwellen,
dann lass mich bitte nicht allein.
Lass mich bitte nicht allein.

Lass mich nicht allein, im Labyrinth meiner Gedanken.
Lass mich nicht allein, im wilden Chaos meiner Fantasie.
Lass mich nicht allein, im Karussell meiner Verzweiflung.
Lass mich nicht allein, im Panikflug zwischen Traum und Wirklichkeit.
Wenn der Alltag mir übermächtig scheint,
in dunkler Nacht, wenn meine Seele weint,
dann lass mich bitte nicht allein.
Lass mich bitte nicht allein.

Auf der Suche nach dem eig´nen Gleichgewicht,
bis zum letzten Tag, vor deinem Angesicht.
Lass mich bitte nicht allein.
Lass mich bitte nicht allein.

   
         
  NACH OBEN 33)  Fang mich auf NACH OBEN  
    Es gibt Tage, an denen meine weite Fantasie
mit mir ins bodenlose Nichts der Ängste stürzt.
An jenen Tagen bricht die stärkste Sonne diesen Nebel nicht,
der sich so schwer wie Blei auf meine Seele legt.
Und ich dreh mich, in dem Kreislauf,
jenes Anflugs von Wahnsinn,
Realität ist dann schon längst ein fremdes Wort.
Jeder Gedanke, ist wie ein Steinblock, der ein Veilchen zerdrückt.
Kommt die Waage noch ins Gleichgewicht,
oder ist man schon verrückt?

FANG MICH AUF, LIEBER VATER, FANG MICH AUF,
WENN ICH MAL VOM DÜNNEN HOCHSEIL MEINER TRÄUME FALL.
FANG MICH AUF, LIEBER VATER, FANG MICH AUF,
HALT MICH FEST IN DEINER HAND, WENN ICH DEN HALT VERLIER.
FANG MICH AUF, LIEBER VATER, FANG MICH AUF,
WENN ICH FALLE, WEIL DER GEGENWIND DES LEBENS MICH VERWEHT.
SIND DIE AUGEN BLIND VOR TRÄNEN,
SEHN SIE NICHT DEIN HELLES LICHT,
FANG MICH AUF, LIEBER VATER, FANG MICH AUF.

Regennasse Straßen im Großstadtverkehr,
tausend bunte Lichtreklamen.
Fahle Gesichter, im spiegelnden Asphalt,
grelles Neonlicht, und mir ist so kalt.
Die Menschenmenge schiebt mich vorwärts,
ich weiß nicht wohin,
den letzten Rest an Mut verlorn,
such ich nach einem Sinn,
für den es sich lohnt, die Sonne zu sehn,
und mit neuem Mut in die Zukunft zu gehn.
Nimm meine Angst, und gib mir die Kraft,
die so wichtig ist, um an sich selbst zu glauben.

   
         
  NACH OBEN 34)  Das wichtigste Gebot NACH OBEN  
    Könnt ich die Sprachen der Engel und der Menschen,
hätte die Liebe aber nicht,
was wär ich?
Nichts!

Könnte ich Berge versetzen, oder wär ich ein Prophet,
hätte die Liebe aber nicht,
was wär ich?
Nichts!

Liebe ist langmütig, Liebe ist gütig,
sie ereifert sich nicht, trägt nichts Böses nach.

Liebe ist Wahrheit, sie erträgt alles,
sie glaubt und hofft alles, hält allem stand.

So vieles hat ein Ende, Liebe hört niemals auf,
und kommt die Welt auch aus dem rechten Lot,
und auf die Frage, worauf kommt es im Leben an,
da nennt uns Jesus sein wichtigstes Gebot...

GOTT ZU LIEBEN, MIT GANZEM HERZEN,
MIT GANZER SEELE UND MIT FREUDE, JEDEN TAG.
UND DEINEN NÄCHSTEN, SOLLST DU LIEBEN,
SO WIE DICH SELBST, SO HAT ES JESUS UNS GESAGT.

   
         
  NACH OBEN 35)  Leben wie die Lilien NACH OBEN  
    Wann gingst Du zuletzt barfuß durch grüne Wiesen,
wann hast Du dem Gesang der Bienen zugehört?
Hast Du schon mal einen schönen Traum mit dem Blau des Himmels angemalt?
Und wann hat Dich zum letzten Mal ein Sonnenstrahl geküsst?
Sag, kennst Du ihn noch, den zarten Duft von Orchideen,
den Klang des Flügelschlags der Schwalben hoch im Wind?
Führt Dein Blick Dich auch zu den Sternen,
siehst Du übers Firmament hoch hinaus?
Und deckst Du Dich manchmal mit einer Wolkendecke zu?

LEBEN WIE DIE LILIEN,
OHNE ÄNGSTE UND SORGEN VOR DEM MORGEN UND VOR DEM,
WAS DER NÄCHSTE TAG WOHL NOCH BRINGEN MAG.
LEBEN WIE DIE LILIEN,
HOCH DEN BLICK, DER SONNE ZUGEWANDT, VOLL VERTRAUEN UND ZUVERSICHT,
DENN AUF SEINE GELIEBTEN KINDER VERGISST UNSER VATER NICHT!

Entführt ein böser Sturm meine Gedanken in die Kindheit,
dann sehe vieles ich in Regenbogengrau.
Und wenn in dunklen Nächten ein Traum mich quält,
hab ich manchesmal auch heute noch Angst.
Dann wach ich auf und danke, denn ich bin nicht allein.
Ich habe gejagt und war doch meistens nur der Gejagte,
nur selten holt ein Schatten von damals mich heut noch ein.
Und von Tag zu Tag fällt es mir leichter, zu leben wie die Lilien am Feld,
und eines Tage werde ich, wie eine Lilie sein...

   
         
  NACH OBEN 36)  Jesus, du feierst heut mit uns ein Fest NACH OBEN  
    JESUS, DU FEIERST HEUT MIT UNS EIN FEST
UND WIR SIND ZU DEINEM MAHL GEKOMMEN.
SO WIE DU UNS MIT GROSSER LIEBE EINGELADEN HAST,
HABEN WIR AN DEINEM TISCH NUN PLATZ GENOMMEN.
DEINE LIEBE ZU UNS IST OHNE ENDE,
DEINE BARMHERZIGE GÜTE KENNT KEINEN VERGLEICH.
HÄLTST ÜBER UNS, DEINE SEGNENDEN HÄNDE,
UND VERSPRICHST UNS EINST DAS HIMMELREICH.
JA, DU VERSPRICHST UNS EINST DAS HIMMELREICH.

Jesus, du kommst heut in Brot und Wein zu uns,
hast du für uns doch deinen Leib gegeben.
Auch dein Blut hast du geopfert, für die Sünden der Welt,
und somit gabst du für uns sogar dein Leben.

In deinem Namen versammelt,
wir wissen, du bist mitten unter uns.
Du lässt uns deine Wärme spüren,
du wirst heut unser Herz berühren.

   
         
  NACH OBEN 37)  Weihnacht, wie es früher einmal war NACH OBEN  
    Kalte Lichtreklamen, in der großen Stadt,
wo keiner für den andern, noch wirklich Zeit mehr hat.
Die letzten Schecks geschrieben, die Börsen gähnend leer,
und Pedro in Brasilien, der hat kein Reiskorn mehr.
Der Weihnachtstag steht wieder einmal vor der Tür,
und dazu wünsch ich dir:

WEIHNACHT, WIE ES FRÜHER EINMAL WAR,
VOLL ILLUSIONEN UND VOLL GLÜCK UND WAHRER MENSCHLICHKEIT.
WEIHNACHT, WIE ES FRÜHER EINMAL WAR,
ICH SEH NOCH HEUT DEN GLANZ DER KINDERAUGEN,
ICH WÜNSCHTE MIR SO SEHR DIE ZEIT ZURÜCK,
WEIHNACHT, WIE ES FRÜHER EINMAL WAR.

Die Herzlichkeit im Minus, so wie der Kontostand.
Gefühl geht verloren, das keine Herzen fand.
Die Heuchelei der Schwätzer, hat heute Hochsaison.
Die Symphonie des Glücks, spielt heute monoton.
Der Weihnachtstag steht wieder einmal vor der Tür,
und dazu wünsch ich dir:

WEIHNACHT, WIE ES FRÜHER EINMAL WAR...

Und schweifen die Gedanken zurück,
 seh ich vor mir den Baum im Kerzenschein.
 Die Teller waren leer, doch die Herzen waren voll,
und man war nicht so allein.

WEIHNACHT, WIE ES FRÜHER EINMAL WAR...

   
         
  NACH OBEN 38)  Alles Gute, liebe Welt NACH OBEN  
    Sieben Uhr morgens, du schlägst die Zeitung auf,
die Globalisierung nimmt ihren Lauf.
Klimaschutzexperten streiten über Co2,
du genießt die frischen Brötchen und dein Frühstücksei.

Zwei Stunden später bist du im Büro,
und plauderst mit Kollegen über Eisbärstars im Zoo,
denn die, im Polarmeer, verschwinden schon bald,
doch die Robbenjagd geht weiter, na, so ist das nun halt.

ALLES GUTE, LIEBE WELT,
SAG, WIE IST´S UM DICH BESTELLT?
MÜSSEN WIR UNS UM DICH SORGEN,
ODER GIBT ES NOCH EIN MORGEN?
WUNDEN WURDEN DIR GESCHLAGEN,
KANNST DU UNS JEMALS VERZEIHN,
UND WIRST DU FÜR UNSRE KINDER,
AUCH NOCH EIN ZUHAUSE SEIN?

12 Uhr, die Kantine, zum Bersten voll,
mit Antibiotika im Steak, ist das nicht toll?
Und wen kümmert schon wirklich der Treibhauseffekt,
auch wenn die Meeresspiegel steigen und der Urwald verreckt.

Die Gletscher, sie schmelzen, Venedig geht unter,
die Dummheit siegt weiter, doch vielleicht sind mitunter,
auf dem Schiff der Vernunft noch ein paar Plätze frei,
und Visionen von morgen, heute noch nicht vorbei.

Wir verpesten die Luft und versenken den Mist,
dass selbst schon der Regen, sauer auf uns ist.
Und Nachts machst du die Augen zu und schläfst wie selbstverständlich,
doch der Atem dieser Welt, er ist nicht unendlich...

   
         
  NACH OBEN 39)  Am Tag, der die Welt verändert hat NACH OBEN  
    Ein warmer Septembermorgen, in der großen Stadt,
die Menschen auf dem Weg zur Arbeit,
die gelben Taxis hoffnungslos im Stau.
Die U-Bahn-Linien überfüllt, pulsierendes Leben,
die Kinder unterwegs zu ihren Schulen,
der Himmel wolkenlos und blau.
Computer werden hochgefahrn und es duftet nach Kaffee,
in den Büros und am Donut-Stand,
und auch Mc Donald´s schließt schon die Türen auf.
Jemand öffnet grad ein e-mail, darin steht: „Ich liebe Dich“,
eigentlich ein Tag wie jeder andere,
doch gnadenloses Schicksal nimmt seinen Lauf.

AM TAG, DER DIE WELT VERÄNDERT HAT,
DA KAM DER TEUFEL IN DIE MILLIONENSTADT.
DEN FEUERREGEN DEN ER BRACHTE LÖSCHT KEIN TRÄNENMEER,
UND AUS DEM GRAB AUS SCHUTT UND STEIN GIBT´S KEINE WIEDERKEHR.
STOLZ RAGTEN GLAS UND STAHL IN GOTTES HIMMEL AUF,
DOCH WIE PHÖNIX AUS DER ASCHE STEIGEN SEELEN HOCH EMPOR,
UND SIE SEHN JETZT SCHON DAS LICHT DER SONNE STRAHLEN,
UM VIELES HELLER NOCH, ALS JE ZUVOR.

Ein warmer Septembermorgen in der großen Stadt,
die fast ertrinkt in ihren Tränen,
der Hoffnungs- und der Fassungslosigkeit.
Die Mauern, die sind leergebrannt, die Herzen sind verglüht.
Menschen laufen weinend durch die Straßen,
erfüllt von unsagbarem Leid.
Die Welt, sie hält den Atem an, CNN hat Hochbetrieb,
und jeder denkt „Wer war das“?
Doch der 1000-fache Tod hat kein Gesicht.
Menschen reichen sich die Hände, blicken betend himmelwärts.
Gibt es Gerechtigkeit schon auf Erden,
oder doch erst vorm Hochgericht?

MEINE BOTSCHAFT AN EUCH MENSCHEN, DIE IHR DAS GETAN,
IHR BEDAUERNSWERTEN SEELEN, IHR VERSTEHT NICHT DEN KORAN.
DENN MIT HASS IN EUREN AUGEN SEHT IHR NICHT DES PARADIESES LICHT,
UND EINES, DAS LASST EUCH VON MIR SAGEN:
ALLAH LIEBT EUCH DAFÜR NICHT!

   
         
  NACH OBEN 40)  I Love Jesus NACH OBEN  
    I listen to the words, you tell me on the phone,
your heaven is so grey, and you feel so alone.
You look up to the sky, and you can´t see a star,
and a helping hand for you, seems to be so far.
So listen to the words, I´m telling you, my friend,
don´t get a heart of stone, and you will touch the helping hand.
Have confidence in God, and sing with me my song,
take my invitation, come along.

I LOVE JESUS, AND HE LOVES ME,
WE CAN REACH FOR THE STARS, CAN´T YOU SEE.
EVERY MINUTE, EVERY HOUR, EVERY DAY AND EVERY NIGHT,
JESUS WALKS ALONG WITH YOU, AND HIS SUN SHINES BRIGHT.
YOU LOVE JESUS, AND HE LOVES YOU,
AND WE BELIEVE THAT ALL OUR PRAYERS ARE COMING TRUE,
WELL, MY FRIEND, DON´T HESITATE AND TAKE HIS HAND,
YOUR SOUL WILL FLY AND ALL YOUR TEARS WILL DRY.

So listen to the words, your father speakes to you,
believe to him, that is all you have to do,
to have a reservation for a place in paradise,
look into the light of God with open eyes.

   
         
  NACH OBEN 41)  You Are My God NACH OBEN  
    The gentle smell, of the lemon-tree,
the ocean waves, of the deep blue sea,
my island in the storm, that all is what you are for me,
my final destination, for ever I´ll be free.
You´re my pianos, little melody,
the sound of strings, in the great symphonie,
you are the tree of live and truth,
let´s sing a song of praise,
and may your light of blessing,
shine on all our ways.

YOU ARE MY GOD AND MY FATHER AND CREATOR,
YOU SET THE STARS INTO THE SKY.
AND THE WIND O´ER THE FIELDS IS LIKE THE BREATH OF YOU
AND I FEEL IT AND I´M GONNA FLY.
YOU ARE MY GOD, MY PROTECTOR AND LEADER,
YOU ARE THE SUNSHINE IN MY HEART AND MY SOUL.
DON´T LEAVE ME ALONE ON MY WAY, EVERY NIGHT AND EVERY DAY.

And sometime, there will be a day,
without a sunrise, and without a sundown.
And that will be the day, I stand in front of you,
at the door of your paradise, face to face to you,
and I know for sure, I will life for ever!

   
         
  NACH OBEN 42)  Augenblicke des Glücks NACH OBEN  
    Augen auf, Schäfchenwolken,
hoch fliegende Schwalben und goldenes Licht.
Die Nacht ist gewichen, dem strahlenden Morgen
und über dem Meer, singt der Wind sein Gedicht.
Ich glaub´, es ist Zeit, wieder Danke zu sagen,
für diesen neuen Tag, für jeden neuen Tag.

AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
OFT NUR SO LANGE, WIE EINE STERNSCHNUPPE GLÜHT.
AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
UNSTERBLICH ERST DURCH DIE VERGÄNGLICHKEIT.
AUGENBLICKE DES GLÜCKS,
LEBEN WEITER, IN UNSEREN SEELEN,
UND SIE LEUCHTEN AUF UNSEREM DUNKELSTEN WEG,
AUF DEM WEG INS LICHT.

Lachende Menschen, der Klang der Musik,
Mozart im Herzen, Italien im Blut,
die Liebe des Lebens, die zärtliche Hand,
Tränen vor Freude und Sehnsucht wie Glut.
Die Tiefe der Liebe, wird niemals vergehen,
nicht heut in dieser Zeit, auch nicht in aller Ewigkeit.

   
         
  NACH OBEN 43)  Der kleine Junge mit der Harmonika NACH OBEN  
    In die Straßencafes, wo die Menschen sind,
zieht es ihn jeden Abend hinaus.
Dort wo die bunten Lichter sind,
packt er seine Harmonika aus.
Und er spielt sein Lied, und er zieht den Hut,
und es ist fast wie Magie.
Manchesmal klingelt eine Münze, zu seiner Melodie.

HÖRT IHM ZU, DEM KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
SEIN LIED IST BITTE UND GEBET ZUGLEICH.
SEHT NUR, SEINE AUGEN FLEHEN NACH BARMHERZIGKEIT,
UND NACH EIN BISSCHEN WÄRME, IN DIESER KALTEN ZEIT.
HÖRT IHM ZU, DEM KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
JEDER TON VON IHM VERZAUBERT UNSER HERZ.
UND SO SPIELT ER IMMER WIEDER SEINE KLEINE MELODIE,
UND WER SIE EINMAL HÖRTE, DER VERGISST SIE NIE.
SO LEBT SIE IN UNS WEITER UND SIE SOLL UNS MAHNUNG SEIN,
DENN KEINER VON UNS MENSCHEN, LEBT NUR FÜR SICH ALLEIN.

Niemand weiß es genau, woher er kommt,
und wohin er nach Hause geht.
Und man sagt sich, er hat keine Eltern mehr,
und dass er ganz allein im Leben steht.
Seine nächtlichen Tränen, sie spiegeln sich nicht,
in so manchem Champagnerglas.
Doch da waren auch Lichter der Hoffnung, die ich in seinen Augen las.

In einer dunklen Nacht, die dunkler war als andere,
so sagte man sich, da war ihm Leid geschehn.
Man nahm ihm die Harmonika, sein Lied, es war verstummt,
verklungen ist der letzte Ton, er ward nie mehr gesehn.

VERGESST IHN NICHT, DEN KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
SEIN LIED WAR BITTE UND GEBET ZUGLEICH.
SEINE KINDERAUGEN FLEHTEN NACH BARMHERZIGKEIT,
UND NACH EIN BISSCHEN WÄRME, IN DIESER KALTEN ZEIT.
VERGESST IHN NICHT, DEN KLEINEN JUNGEN, MIT DER HARMONIKA,
JEDER TON VON IHM, VERZAUBERTE DAS HERZ.
UND ER SPIELTE IMMER WIEDER SEINE KLEINE MELODIE,
UND WER SIE EINMAL HÖRTE, DER VERGISST SIE NIE.
SO LEBT SIE IN UNS WEITER UND SIE SOLL UNS MAHNUNG SEIN,
DENN KEINER VON UNS MENSCHEN, LEBT NUR FÜR SICH ALLEIN.

   
         
  NACH OBEN 44)  Don Bosco-heute NACH OBEN  
    Die Seelen verkümmert, die Herzen leer und kalt,
so wie der peitschende Regen, am Großstadtasphalt.
In Burgen aus Beton wohnt Hoffnungslosigkeit,
die grauen Fassaden, als Spiegelbild der Zeit.
Sehnsucht nach Zukunft stirbt im rauen Wind,
irgendwo in den Stiegenhäusern weint grad ein Kind.
Auf dem Müllplatz der Hoffnung, Politik die versagt,
und verlorene Liebe, nach der niemand mehr fragt.

DON BOSCO, WIR BRAUCHEN DICH HEUT MEHR DENN JE,
DON BOSCO, WENN ICH DIE JUNGEN IN DEN HÄUSERSCHLUCHTEN SEH.
PERSPEKTIVEN FÜR EIN MORGEN, KÖNNEN VIELE NICHT MEHR SEHN,
WENN SIE MIT FALSCHEN FREUNDEN, GRADEWEGS INS UNHEIL GEHN.
DON BOSCO, SEI UNS NAH, SEI FÜR UNS DA.

Hinter den Fenstern, nur fahles Neonlicht,
und der Mensch gegenüber, der deine Sprache nicht spricht.
Totenkopfgraffitis, auf Wände gemalt,
verwüstete Bänke, im Stadtrandwald.
Die Luft ist geschwängert, von sozialen Problemen,
doch den Glauben an die Liebe, den kann mir keiner nehmen.
Denn die Liebe des Lebens ist ein Beispiel dafür,
dass Liebe gedeihen kann, hinter jeder Tür.

DON BOSCO, DEIN GEIST, ER MÖGE BEI UNS SEIN.
DON BOSCO, FÜHLT HERZ UND SEELE SICH VERLASSEN UND ALLEIN.
EIN WENIG ZEIT FÜREINANDER, EIN KLEINES WORT, EIN NETTER BLICK,
DIES SIND DIE ERSTEN SCHRITTE, FÜR EIN LEBEN IM GLÜCK.
DON BOSCO, SEI UNS NAH, SEI FÜR UNS DA.

   
         
  NACH OBEN 45)  Geben wir Acht auf unsere Seelen NACH OBEN  
    Wenn die Gier schon aus den Augen schaut,
und der Neid das Herz befällt.
Wenn der Hochmut und die Ignoranz
in der Seele Einzug hält.
Wenn Geiz und Lüge in Gedanken
nur noch an erster Stelle stehn,
höchste Zeit für neue Wege,
um dem Unheil zu entgehn.
Statt babylonische Türme zu bauen,
demütig staunen wie ein Kind.
Licht in die Herzen der Heuchler,
die selbst nicht wissen, dass sie im Dunkeln sind.

GEBEN WIR ACHT AUF UNSERE SEELEN,
SONST VERSPIELEN WIR DAS PARADIES,
UND WOFÜR HABEN WIR SCHLIESSLICH DENN SONST GELEBT?

GEBEN WIR ACHT AUF UNSERE SEELEN,
LASST UNS IM HERZEN SO WIE KINDER SEIN.
FÜR UNSER TUN UND LASSEN MÜSSEN WIR MAL GRADESTEHN,
WENN WIR DEM HERRN INS ANTLITZ SEHN...

   
         
  NACH OBEN 46)  Im Weinberg des Herrn NACH OBEN  
    Ich war nie ein „Das ist unmöglich“–Sager,
und auch kein über Alles und Jeden–Klager.
Ich war nie ein passionierter auf Morgen–Verschieber,
nein, das liegt mir nicht, denn da bin ich viel lieber,
einer, der mit Zuversicht nach vorne schaut,
und bedingungslos auf Gott vertraut,
will nicht alles und jedes hinterfragen,
und mich nicht mit dauernden Sorgen rumplagen.
Ich hab immer lieber Millionen Sterne gezählt,
als den hellen Weg der Wahrheit verfehlt,
will wie die Lilie in den nächsten Tag hinein leben,
und den Menschen jede Menge Liebe geben.
Hab im Zweifelsfall immer klare Worte gefunden,
war´n mir lieber als Schweigen, vielleicht schlugen sie Wunden.
Doch Seelen zu verletzen, hab ich niemals gewollt.
Reden ist Silber und singen ist Gold.

IM WEINBERG DES HERRN, WILL ICH SINGEND,
DEINE BOTSCHAFT, MEIN JESUS, VERKÜNDEN.
ICH WILL DAS SALZ DER ERDE SEIN
UND EIN LICHT IN EINER WELT VOLLER SÜNDEN.
IM WEINBERG DES HERRN, WILL ICH LIEBEND,
GANZEN HERZENS, MEIN VATER, DIR DIENEN.
MEINE FLAMMENDE LIEBE SOLL LEUCHTEN,
HELLER ALS DER HELLSTE STERN,
IM WEINBERG DES HERRN, IM WEINBERG DES HERRN.

Ich hab Ehrlichkeit immer sehr wichtig genommen,
tat sie auch weh, doch davon unbenommen,
hab ich oftmals versucht, so wie Jesus zu werden,
und bin täglich gescheitert, hier auf Erden.
Im Bemühen um Geduld, hab ich auch oft versagt,
hab mich selbst nicht belogen, hab mich oft hinterfragt.
So wart´ ich in Demut auf den Menschensohn,
und lebe in der Hoffnung auf den himmlischen Lohn.

   
         
  NACH OBEN 47)  In Sarajewo blühen wieder Rosen NACH OBEN  
    Sonnenstrahlen glitzern im neuen Asphalt,
die Bombenkrater sind nicht mehr zu sehn.
Am Marktplatz bieten Frauen ihr Gemüse an,
und Kinder sieht man in die Schulen gehn.
Auf dem Berg Igman, dort wo die Heckenschützen warn,
gehn zwei Verliebte Hand in Hand.
Voll Blumen soll für sie die Zukunft sein,
und für dieses leidgeprüfte Land.

IN SARAJEWO BLÜHEN WIEDER ROSEN,
UND MAN KANN AUCH WIEDER KINDER LACHEN HÖRN.
DIE ILLUSIONEN UND DIE TRÄUME SIND AM LEBEN,
SIE KONNTE AUCH KEIN KRIEG ZERSTÖRN.
VERWUNDETE SEELEN UND DIE HOFFNUNG,
AUF EIN LEBEN IN FRIEDEN UND IM GLÜCK.
JEDER SONNENAUFGANG NACH DEM ABENDROT,
GIBT DEN MENSCHEN EIN STÜCK ZUVERSICHT ZURÜCK.

Das alte Paar auf der Bank genießt die Sonne,
dass hier die Front verlief, man glaubt es kaum.
Der Nachbar mischt Zement, setzt Ziegeln auf,
er sieht sein neues Haus vor sich, im Traum.
So wie das Feuer von Olympia einst loderte,
hoch über dem Himmel der Stadt,
so brennt die Sehnsucht nach dem Frieden hier,
in jedem, der noch Träume hat.

   
         
  NACH OBEN 48)  Lasst uns dem Herrn ein Lobeslied singen NACH OBEN  
    Mit jedem Ton, in der Musik, mit jeder schönen Harmonie,
mit jedem Wort, in allem Tun, mit jeder kleinen Melodie,
Mit ganzem Herzen, und ganzer Seele, und voller Freude jeden Tag:

LASST UNS DEM HERRN EIN LOBESLIED SINGEN,
IHM ALLEINE GEBÜHRT UNSER DANK,
UND VEREINT SIND DIE STIMMEN DES JUBELS,
IHM ERTÖNT UNSER LOBGESANG.
LASST UNS DEM HERRN EIN LOBESLIED SINGEN,
ALLE ENGEL, SIE STIMMEN MIT EIN,
DENN ER IST FÜR UNS AUFERSTANDEN,
WELCHE FREUDE KÖNNTE GRÖSSER SEIN.

Mit dem Klavier, mit Orgelklang, mit Violinenmelodien,
mit kleinen Flöten und auch Posaunen, entstehen Jubelsymphonien.
Und die Akkorde, sie werden Lieder, so klingen sie dann himmelwärts:

   
         
  NACH OBEN 49)  Leben wir im Glauben NACH OBEN  
    Wenn wir nun aus den Kirchen in die Welt hinaus gehn,
dann soll man es an unseren Gesichtern auch sehn,
wir Christen tragen Fröhlichkeit nach außen gewandt,
darum hat uns der Vater ja auch ausgesandt.
So gehen wir voll Hoffnung hinaus in die Welt,
auf dass unser Licht das Dunkel erhellt.
Schauen wir doch nicht immer so finster drein,
gibt´s denn nicht so manchen Grund auch glücklich zu sein?

LEBEN WIR IM GLAUBEN, GLAUBEN WIR IM LEBEN,
SIEH AUF UNS HERNIEDER UND GIB UNS DEINEN SEGEN.
EINEN ENGEL, DER UNS BEWACHT, VON DEINER LIEBE BEDACHT,
DEIN ANTLITZ UNS DIE NACHT ERHELLT, DU VATER,
ÜBERM STERNENZELT, ÜBERM STERNENZELT.

Und vom Wind getragen, so klingt unser Lied,
und jeder, der es ehrlich meint, singt mit uns mit.
Wir Christen tragen Menschlichkeit in Stadt und Land,
so wandern wir gemeinsam, Hand in Hand.
Durch Wälder und Wiesen, das Loblied erklingt,
so dass die Natur, gleich mit uns singt.
So lasst ihn erklingen, den Jubelgesang,
auf silbernen Flügeln, den Erdkreis entlang.

   
         
  NACH OBEN 50)  Mitten unter uns NACH OBEN  
    Oft meinen wir, verlassen und allein zu sein,
und graue Nebel trüben unsern Blick.
Doch unser Gott will nicht, dass wir ins Dunkel sehn,
er gibt uns jeden Sonnenstrahl zurück.
Es kann doch nicht sein, dass unsre Gedanken,
sich immer nur im Kreise drehn.
Unser Vater will mutige Menschen,
die Hand in Hand nach vorne gehn.

UND ER IST MITTEN UNTER UNS,
KÖNNT IHR DIE WÄRME IN EUCH SPÜREN?
ER IST ALLGEGENWÄRTIG NAH,
WILL UNSRE HERZEN ZU SICH FÜHREN.
ER IST MITTEN UNTER UNS,
LASST EUCH EINFACH AUF IHN EIN,
ER WIRD IMMER BEI EUCH SEIN.

Beim letzten Abendmahl nahm Jesus Brot und Wein,
versammelte 12 Jünger rund um sich.
„Ich gebe meinen Leib und auch mein Blut für euch,
und wenn ihr wieder feiert, denkt an mich.“
So sind wir heute hier und möchten dir danken,
du gabst dein Leben für die Welt,
die der liebe Gott im Himmel,
ganz fest in seinen Händen hält.

   
         
  NACH OBEN 51)  San Giovanni Bosco NACH OBEN  
    Als Sohn eines Bauern und Tagelöhners,
kamst du einst in einem kleinen Ort zur Welt.
Schon bald starb dein Vater, die Mutter verarmt,
du musstest zur Arbeit, im Haus und am Feld.
Doch da war ein Traum, und du hattest ein Ziel,
du wolltest zur Schule, doch das kostete viel.
Und das Geld hat gefehlt, doch von fahrenden Gauklern,
hast du so manches Kunststück dir erlernt.
Und da waren die Menschen und sie sahen dir zu,
und manchesmal erklang dabei ein Lied.

SAN GIOVANNI BOSCO, GIOIA PER I BAMBINI,
SAN GIOVANNI BOSCO, SPERANZA PER I GIOVANI.
UNA LUCE PER IL MONDO, VITTORIA DELL´AMORE.

Zuerst warst du Kellner, dann Schmied und auch Tischler,
dann hast du den Ruf von Jesus gehört.
Die Jugend vom Lande, verlor´n in der Stadt,
hast du gütigen Herzens, zur Liebe bekehrt.
Den Jungs auf der Straße, gabst du ein Zuhaus,
doch auch die Probleme, die blieben nicht aus.
Schon bald hattest du viele, aus dem Elend geholt,
mit Vernunft und Glauben und viel Menschlichkeit.
Italien im Aufstand, doch Humor und Gottvertrauen,
hat dein Haus der Liebe stets erfüllt.

Achte jeden, aber fürchte niemanden, und hab den Mut, Gutes zu tun.
Mit den Füßen auf der Erde, doch mit dem Herzen im Himmel...
Deine Worte werden weiter leben, und sind heute wichtiger denn je...

SAN GIOVANNI BOSCO, FREUDE FÜR DIE KINDER,
SAN GIOVANNI BOSCO, UND HOFFNUNG FÜR DIE JUNGEN,
EIN LICHT FÜR DIE WELT, UND SIEG FÜR DIE LIEBE.

   
         
  NACH OBEN 52)  Und sie sahen die Sonne nicht mehr NACH OBEN  
    Es war ein Julitag und die Sonne schien schon hell,
er sagte: "Ciao mein Schatz, ich muss gehn.
Die Arbeit im Berg ruft, tief unter Tag,
heut Nachmittag werd ich dich wiedersehn."
Wie jeden Morgen machte sie ein Kreuz auf seine Stirn,
und sagte zu ihm: "Pass gut auf dich auf."
Er küsste sie und lachte und dann fuhren sie los,
hinab mit einem fröhlichen „Glück auf“.

UND SIE SAHEN DIE SONNE NICHT MEHR,
AUF DER REISE OHNE WIEDERKEHR.
UND NICHT NUR DER BERG ALLEIN,
EINE GANZE WELT STÜRZTE EIN.
KINDERAUGEN FRAGEN STUMM,
PAPA KOMMT NICHT MEHR, WARUM?
HAT ER UNS DENN NICHT MEHR LIEB,
MAMA, SAGE MIR, WAS KANN ICH DAFÜR?

Im Dorf flossen Tränen um die Kumpel im Gestein,
der Berg, er gab sie nicht wieder frei.
Er wehrte sich, was Menschenhand ihm angetan,
und Gier vermag bekanntlich allerlei.
In der Nacht blickt so manche Frau zum Himmelszelt,
sie zählt Sterne, weil sie nicht schlafen kann.
Und nur die Gewissheit gibt ihr neuen Mut,
sie sehen sich wieder, irgendwann!

   
         
  NACH OBEN 53)  Weil du uns so geliebt hast NACH OBEN  
    Jesus, du bist Barmherzigkeit,
Jesus, du bist die Wahrheit.
Nimm an die Gaben, lass sie zum Segen werden,
das Brot des Lebens und den Kelch des Heils.

WEIL DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU DICH HINGEGEBEN,
DU HAST FÜR UNS AM KREUZ GELITTEN, GABST FÜR UNS DEIN LEBEN.
ALS MENSCH WIE WIR HAT DICH DEIN VATER IN DIE WELT GESANDT,
DU LIEBST UNS AUCH NOCH HEUTE, HÄLTST UNS FEST IN DEINER HAND.

Jesus, du bist die Auferstehung,
Jesus, du bist das Leben.
Wir danken dir für das Wunder
deiner Gegenwart mitten unter uns.

WEIL DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU ZUM MAHL GELADEN,
SO BRINGEN WIR IN DEMUT DIR, ZUM FEST DIE OPFERGABEN.
UM UNS DAS HEIL ZU BRINGEN MUSSTEST DU DEN KREUZWEG GEHN,
DIESER NEUE BUND, ER BLEIBT IN EWIGKEIT BESTEHN.

WEIL DU UNS SO GELIEBT HAST, HAST DU DEN TOD BESIEGT,
DU ZEIGST UNS, DASS IM KREUZ NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN LIEGT.
DEIN HOCHZEITSMAHL VERBINDET UNS MIT DIR DURCH BROT UND WEIN,
UND LASS UNS EINST BEI DEINEM FEST IM HIMMEL MIT DIR SEIN.

   
         
  NACH OBEN 54)  Liebe soll das Herz erobern NACH OBEN  
    Neulich traf ich Mohammed vom Kebap-Stand,
mit dem mich schon lange eine Freundschaft verband.
In seinen Augen konnte ich Tränen sehn,
ich nahm ihn bei der Hand und fragte: Was war geschehn?

Seine Familie in Bagdad wäre in höchster Not,
jeden Tag begleitet von Bomben und Tod.
Von Terror und Selbstmord steht doch nichts im Koran,
und alles geschieht unter dem Mantel des Islam.

LIEBE SOLL DAS HERZ EROBERN,
NICHT DIE BOMBEN, NICHT DAS SCHWERT.
FEGT DEN HASS AUS DEN MOSCHEEN,
DER DIE MENSCHLICHKEIT VERZEHRT.
DIE UNS UNGLÄUBIGE NENNEN
SIND´S, DENEN DER GLAUBE FEHLT.
UND WER MEINT, EIN KRIEG KANN HEILIG SEIN,
IST NICHT VON GOTT BESEELT.

Mit großen dunklen Augen sah er mich verzweifelt an,
es ist so wenig und auch viel, was ich dir sagen kann.
Nur eines sollst du nicht, den Glauben verliern,
denn auch verschied´ne Wege, zum großen Ziel uns führn.

Das Licht kommt für uns alle nach der dunkelsten Nacht,
es ist der selbe Gott, der über uns wacht.
Gotteskriegern fehlt nicht nur das Herz, auch der Verstand,
komm, beten wir gemeinsam, Hand in Hand.

   
         
  NACH OBEN 55)  Die große Straße am Rande der Stadt NACH OBEN  
    Sie liegt hinter dem Stadtrandwald, verborgen von den Bäumen,
sie sieht nicht grad romantisch aus und lädt nicht ein zum Träumen.
Sie ist ein graues Stück Asphalt mit Schlaglöchern gar viel,
für die, die sie befahren, ist sie nur Weg, nicht Ziel.
Gedämpft vom Laub der Blätter hör ich die Motoren summen,
die vierundzwanzig Stunden, Tag und Nacht niemals verstummen.
Und schemenhafte Lichter sehe ich vorüberziehn,
sie werfen lange Schatten, in meine Fantasien.

DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
MILLIONEN SCHICKSALE, SO NAH UND DOCH SO WEIT ENTFERNT,
ALL DIE VORÜBERZIEHENDEN MAN NIEMALS KENNEN LERNT.
EIN PAAR SEKUNDEN LANG, KANN ICH BEGLEITER SEIN,
UND BALD SCHON, DA VERSCHWINDEN SIE IM LICHTERSCHEIN.

So mancher war schon fast zu Haus, doch kam er nie dort an,
für andere fing zufällig die große Liebe an.
Der eine, der die Chance verpasst, er fährt an ihr vorbei,
er sieht die Ausfahrt viel zu spät, doch ist's ihm einerlei.
Und der, der nur noch rückwärts schaut, weil's besser ihm gefällt,
er hat aus Angst, was vor ihm liegt, das Auto abgestellt.
Da wird gebremst und überholt, gehupt, so laut man kann,
manchmal, wenn einer Hilfe braucht, da schiebt man auch mal an.

DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
UND PLÖTZLICH MERKE ICH, DASS ICH NICHT MEHR BEIM FENSTER STEH,
NICHT AUS DER FERNE NUR, DIE REISENDEN DER STRASSE SEH.
DEN FUSS AM GASPEDAL, SITZ ICH IM AUTO DRIN,
IN DEM ICH DOCH NOCH NICHT MAL SELBST DER LENKER BIN.

DIE GROSSE STRASSE AM RANDE DER STADT,
JA, DIESE STRASSE, SIE KANN SO WIE DAS LEBEN SEIN,
MAL STEIL BERGAUF, KANN VOLLER KURVEN, MANCHMAL EBEN SEIN.
DOCH BLEIBT DIE HOFFNUNG NOCH, IST MAL DAS ZIEL IN SICHT,
AUF LIEBE UND GEBORGENHEIT IN WARMEM LICHT.
 
   
         
  NACH OBEN 56)  Sie nannten ihn Messias NACH OBEN  
    Damals vor 2000 Jahren, in einem Land, fern von hier,
da saßen eines Abends, 12 Freunde und ein Mann.
Das Brot, in seinen Händen, das hatte er gesegnet,
er gab ihnen zu essen, und reichte ihnen Wein.

SIE NANNTEN IHN MESSIAS, DENN ER WAR GOTTES SOHN,
UND MIT DEM BROT UND MIT DEM WEIN VERSCHENKTE ER SICH SELBST.
SIE NANNTEN IHN MESSIAS, UND ER HAT UNS GELIEBT,
ER HAT UNS EIN GESCHENK GEMACHT, WIE ES KEIN GRÖSSERES GIBT.

Wie vor 2000 Jahren, so kommen wir heute zusammen,
und gedenken dem, der sein Leben für uns gab.
Wir essen Brot und trinken Wein, weil wir Freunde sind,
und er gab uns sein Wort darauf, mitten unter uns zu sein.
   
         
  NACH OBEN 57)  10 Kilometer bis zum Himmel NACH OBEN  
    Ein Junge fragte einmal einen weisen Mann:
„Sage mir, wie weit ist es bis zum Himmel“ ?
Der Mann sprach: „Zum Himmel sind´s bloß 10 Kilometer,
doch den Weg dorthin zu finden ist nicht leicht“.
Der Junge blickte verstört, der Mann, er lächelte mild.
„Komm, setz dich her, ich will es dir erklär´n.
Unser aller Weg, den wir im Leben gehn, der beginnt in Bethlehem...
Und dann führt er dich, mal bergauf, mal bergab,
vieles stellt sich dir in den Weg,
weiche nicht ab vom geraden Pfad,
denn die Wahrheit allein, die zählt.
Glück und Leid, Tränen und Lachen, Verzweiflung und Hoffnung,
Freund und Feind, werden dich ständig begeiten.
Doch bleibst du standhaft, das Ziel vor Augen,
wird Gottes Wort dich leiten.
Manchmal glaubst du, in Schluchten zu stürzen,
doch findest du dann wieder einen schmalen Steg,
Wind und Wetter werden dir entgegenschlagen,
doch auch die Sonne wird dir scheinen auf dem Weg.
Wirst du dann müde und schwach auf deiner Wanderschaft,
das letzte Stück wird hart und beschwerlich sein.
Atemlos und schmerzerfüllt, so gehst du,
in einen dunklen Tunnel dann hinein.
Doch bald schon wird es wärmer, du kannst spüren,
die Mühsal deiner Wanderung hat sich gelohnt,
das Ende deines Weges ist schon nahe,
du kommst nach Hause, wo dein lieber Vater wohnt.
Den Weg der Liebe, den hast du nie verlassen,
der gute Vater nimmt dich in den Arm dafür,
umgeben nun von gleißend goldnem Licht,
siehst du in Gottes helles Angesicht.
Deine Wiege, sie stand in Bethlehem,
und es waren nur 10 Kilometer,
du bist angekommen in Jerusalem,
durch Gottes Hand wirst du dann auferstehn...“
Der Junge lächelte und ging zufrieden heim,
er drehte sich noch um, rief zu dem Mann:
„Du bist mein Freund, wie ist dein Name, sag es mir!“
„Ich heiße Jesus, mein Junge, und ich bleib immer bei dir!“
   
         
  NACH OBEN 58)  Ein Licht zeigt uns den Weg NACH OBEN  
    EIN LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, AUS DER DUNKELHEIT.
EIN LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, AUS DER EINSAMKEIT.
ES FÜHRT UNS AUF DEM WEG, IN DIE NEUE ZEIT.
DAS LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, IN DIE EWIGKEIT.

Dunkle Schatten fliegen durch die Nacht, und es gibt nichts, was dich heiter macht.
Du hast Angst vor jedem neuen Tag, und du glaubst, dass niemand mehr dich mag.
Oft sehn wir im Leben keinen Sinn, jeder fragt sich, wo führt es noch hin ?
Scheint die Sonne morgen noch so schön, oder hört die Welt auf, sich zu drehn?
Doch so lang noch Vögel fliegen, und noch weiße Wolken ziehn,
so lang der Himmel noch blau ist, darfst du nie den Mut verliern.

REFRAIN....

Dunkle Fantasien quälen dich, nimm mich an der Hand, lehn dich an mich.
Es gibt keinen Grund zum Traurigsein, unser Gott lässt dich niemals allein.
Wenn auch mancher Tag dir trüb erscheint, und dein Herz vor Kälte manchmal weint.
Wirf die Sorgen alle über Bord, und flieg mit den Wolken ganz weit fort.
Vergiss nicht, positiv zu denken, und alles farbenfroh zu sehn.
Führ doch ein unbeschwertes Leben, vergiss nicht, grad nach vorn zu gehn.

REFRAIN....

Die dunklen Geister in deiner Fantasie, vernebeln dir den Blick ins Licht.
Ja, du musst lernen, zu fliegen, und Flügel brauchst du dazu nicht.

REFRAIN....

EIN LICHT ZEIGT UNS DEN WEG, UND ES HÄLT UNS FEST.
WIR WISSEN, DASS ES UNS NIEMALS MEHR VERLÄSST.
IST TAUSENDMAL SO HELL, WIE DER SONNENSCHEIN.
UND WER IHM IMMER FOLGT, DER IST NIE ALLEIN.

SO FOLGEN WIR DEM LICHT, OHNE VORBEHALT,
UND WAS WIR SEHN UND HÖRN, LÄSST UNS ALLE KALT.
DIE MENSCHEN WISSEN NICHTS, DOCH SIE GLAUBEN VIEL,
DOCH NUR DAS EINE LICHT, ES FÜHRT UNS ANS ZIEL.
 
   
         
  NACH OBEN 59)  Und Friede den Menschen auf Erden NACH OBEN  
    Ein Jahr ist vergangen, und wieder ist Weihnacht,
ziehen wir mal eine Zwischenbilanz,
haben wir nicht gesagt, wir stürzen den Hochmut,
die Gier und den Neid und die Ignoranz ?
Was ist bloß geblieben von all unsren Zielen,
liegt das Schiff unsrer Träume versunken im Meer ?
Schnee auf Gefühlen, sterbende Seelen,
verkümmerte Herzen sind einsam und leer.

UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN
UND LIEBE, LASST ES WAHRHEIT WERDEN,
NICHT NUR IN DER STILLEN NACHT,
WENN WIR ES WOLLEN, KANN ES WEIHNACHT WERDEN,
JEDEN NEUEN TAG.

Lange Kinderwunschlisten ans Christkindlein,
die Eltern erblassen beim Schock auf der Bank.
Endlose Schlangen an Supermarktkassen,
es lebe der Kaufrausch, wo bleibt der Verstand ?
Die Maßlosigkeit trieft aus unseren Augen,
der Kampf um die schönste Tanne beginnt.
Und ganz nebenbei, und eh ich´s vergesse,
es ist heut geboren das Jesuskind.

UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
SO KANN´S DOCH NICHT WEIHNACHT WERDEN,
DAS IST DOCH KEINE HEILIGE NACHT,
FRÜHER HATTE DIESER TAG NOCH SO VIEL FREUDE UNS GEMACHT.

Hast du kein Paket vergessen, haben wir genug zu essen,
Engelsflügel, Wunderkerzen, Geld von Opa öffnet Herzen.
Schnell verpackt sind Papa´s Socken, ja, da läßt sich´s leicht frohlocken.
Weit entfernt sind Not und Leid, schön ist doch die Weihnachtszeit.

UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
ES SOLL ENDLICH FRIEDE WERDEN,
UND AUFEINANDER ZUZUGEHN,
DAS ERWARTET JESUS VON UNS,
DASS WIR IN LIEBE UNS VERSTEHN.
UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN,
ES KANN WIRKLICH WEIHNACHT WERDEN,
WENN WIR NUR SEHN, WAS WESENTLICH IST,
DENN NUR DANN WIRD ES WIRKLICH FÜR UNS EINE STILLE NACHT.
UND ICH WÜNSCHE DIR UND MIR, UNS ALLEN,
EINE STILLE NACHT...

   
         
  NACH OBEN 60)  Auferstehen NACH OBEN  
    Finsternis, sie weicht dem Licht,
vor der Sonne des Morgens flieht das Dunkel der Nacht.
Das Grab, es ist leer und die Liebe hat gesiegt,
denn in der Liebe, das Geheimnis der Auferstehung liegt.

Feiern wir den Sieg des Lebens, künden wir der Hoffnung Botschaft,
um der Spur des Lamms zu folgen muss uns Jesus Vorbild sein.
Jesus ist die heisse Flamme, und auch Quelle kühlen Wassers,
und er schenkt der Welt das Heil, in Gestalt von Brot und Wein.

Der Weg in seine Herrlichkeit,
er führt über das Kreuz und treulich folgen wir ihm,
zum grossen Hochzeitsmahl im himmlischen Jerusalem,
wo wir einst mit ihm versammelt, vor dem Haus des Vaters stehn.

Wie wunderbar die Hoffnung ist, auf diese Perspektiven,
unser Erdendasein, es erhält dadurch erst seinen wahren Sinn.
Soll doch Liebe ohne Ende tief in unsren Herzen wohnen,
wird der Heiland seine Jünger ganz gewiss dafür belohnen.

AUFERSTEHN, ICH GLAUB GANZ FEST DASS WIR EINST AUFERSTEHN,
WENN WIR DEN GOLDNEN WEG DER WAHRHEIT GEHN,
DAS ENDLOS HELLE LICHT ZU SEHN.
AUFERSTEHN, ICH BIN GANZ SICHER DASS WIR AUFERSTEHN,
ÜBER DES TODES DUNKLE SCHWELLE GEHN,
DAS ANTLITZ UNSRES HERRN ZU SEHN,

GOTTES BARMHERZIGKEIT VERINNERLICHT ZU SPÜRN,
IHN SELBST ZU SEHN UND IHN AUCH ZU BERÜHRN,
ER NIMMT UNS AN DER HAND,
UND ER FÜHRT UNS IN SEIN PARADIES...
   
         
  NACH OBEN 61)  Die Frohe Botschaft NACH OBEN  
    Frühlingsstürme streichen über das Land,
die Blüten der Bäume wiegen sich im Wind.
Die Ostersonne scheint an diesem goldenen Morgen,
mit Strahlen wie sie heller und schöner nie sind.

Nur scheinbar besiegt, hat der Winter das Leben,
aus saftigen Wiesen blitzt es lila und gelb.
Der wunderbare Fliederduft verzaubert das Herz,
die Natur in schönsten Farben zur Schau gestellt.

Gehen wir aus den Kirchen nun hinaus,
rufen wir es in die Welt hinaus:

JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
JESUS HAT DER WELT DAS HEIL GEBRACHT,
DEN HELLEN TAG, NACH DER DUNKLEN NACHT.
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
JA, DIE LIEBE IST ES, DIE IMMER SIEGT,
DIE SEELE JESU IST´S, DIE IN DER LIEBE LIEGT.

Die Schöpfung erscheint heut noch viel schöner als sonst,
als Ganzes strebt sie göttlicher Erlösung zu.
Der Himmel wird sich öffnen, zum grossen Hochzeitsmahl,
den Tag, wenn Jesus wiederkommt, mein Vater, kennst nur du.

Voller Freude unser Lied erklingt,
die ganze Welt, mit einer Stimme singt:

JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
UND VOR DEM HEILIGEN GEIST, DIE LAST DER SÜNDE FLIEHT,
DIE FROHE BOTSCHAFT KÜNDEN WIR DURCH DIESES LIED.
JESUS IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN,
BOSHEIT UND HASS HABEN DIE MACHT SCHON LÄNGST VERLORN,
DURCH JESUS CHRISTUS WERD ICH NEU GEBORN !

HALLELUJA !
   
         
  NACH OBEN 62)  Eine stille Nacht NACH OBEN  
    Ein kleines Kind liegt friedlich schlafend in der Wiege,
die Mutter sang ihm grade leis ein kleines Lied.
Es klingelt an der Tür, der Vater kommt nach Hause,
ihr Blick versteinert, denn sie weiß, was nun geschieht.

Denn wie fast jeden Tag war wieder zu viel Alkohol im Spiel,
die Stille weicht dem Unheil, es wird laut, das Kind, es weint.
Die Mutter bebt vor Angst, Minuten sind wie Stunden,
bis dann der erste Sonnenstrahl des Morgens scheint.

UND SIE WÜNSCHTE SICH SO SEHR, EINE STILLE NACHT,
DOCH DA HAT SIE DIE RECHNUNG OHNE IHREN MANN GEMACHT.
DENN STATT LIEBE GAB ES TERROR UND STATT FRIEDEN WAR NUR STREIT,
UND „ZU HAUSE“ WAR DIE HÖLLE, JAHR UM JAHR VERGING DIE ZEIT.

Ein kleiner Junge starrt mit müden, leeren Augen,
zum Fenster in den neuen, grauen Tag hinaus.
Die Nacht hat für ihn, noch nicht einmal begonnen,
doch ist sie nun für ihn, auch schon wieder aus.

Den Job verlor´n, liegt Vater nun im Bett zu Hause,
begleitet nur von Sorgen, heißt es nun zur Schule gehn,
mit dem Gefühl, unendlicher Verzweiflung,
und dennoch will die Mutter keinen Ausweg sehn.

UND ER WÜNSCHTE SICH SO SEHR, EINE STILLE NACHT,
DOCH EIN ENGEL HAT STETS ÜBER IHN GEWACHT.
UND DER JUNGE VON DAMALS, HAT DIE HOFFNUNG NIE VERLOR´N,
UND ER WURDE EINES TAGES, DURCH DIE LIEBE NEU GEBOR´N.
   
         
  NACH OBEN 63)  Heute spielen sie wieder, die Musikanten NACH OBEN  
    Sie wohnt in einem Altenheim, weit draußen, vor der Stadt,
Besuch bekommt sie niemals, obwohl sie Kinder hat.
Sie haben sie vergessen, in dieser schnellen Zeit,
die Tage ziehn vorüber, erfüllt von Einsamkeit.
Sie ist auch etwas schüchtern und spricht niemanden an,
Kontakt zur Welt hält sie nur über´s Fernsehen, dann und wann.
Doch an einem Tag im Monat, sieht die Welt viel bunter aus,
sie erwacht zu neuem Leben, denn Musik erfüllt das Haus.

HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
DIE ALLERSCHÖNSTEN LIEDER, AUS LÄNGST VERGANGNER ZEIT.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
WENN DIE AKKORDE KLINGEN, SIND DIE ALLTAGSSORGEN WEIT.
MIT DEN TÖNEN ENTFLIEHT SIE, IN EINE ANDERE WELT,
WO ES KUMMER NICHT MEHR GIBT UND DIE LIEBE NUR ZÄHLT.
UND SIE LACHT UND SIE TANZT DOCH IMMER NUR FÜR SICH ALLEIN,
EINFACH MIT DEN TRÄUMEN FLIEGEN, EIN PAAR STUNDEN GLÜCKLICH SEIN.

Es sind schon viele Jahre, als sie ihren Mann verlor,
nur ein Foto ist geblieben, stundenlang sitzt sie davor.
So oft hat sie mit ihm musiziert, doch die Lieder sind verstummt,
bis auf manche kleine Melodie, die sie leise für sich summt.
Und kommt dann der Tag im Monat, darf sie keine Zeit verliern,
denn sie muss sich schon früh morgens, ihr Plätzchen reserviern.
Wenn die Musikanten kommen, nimmt sie sich ihr schönstes Kleid,
und vergisst mit jeder Note, ihre Schmerzen und ihr Leid.

Wiedermal, da hat sie sich den Platz ganz vorne reserviert,
die Musikanten kommen schon, es wird auch schon probiert.
Sie spielen schon das erste Lied, doch bleibt ihr Platz dann leer,
und Walzerklang erklingt, jedoch, man weiß, sie kommt nie mehr.

HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
DIE ALLERSCHÖNSTEN LIEDER, AUS LÄNGST VERGANGNER ZEIT.
HEUTE SPIELEN SIE WIEDER, DIE MUSIKANTEN,
WENN DIE AKKORDE KLINGEN, SIND DIE ALLTAGSSORGEN WEIT.
MIT DEN TÖNEN, LEBT SIE NUN, IN EINER NEUEN WELT,
WO ES KUMMER NICHT MEHR GIBT UND DIE LIEBE NUR ZÄHLT.
DIE MUSIKANTEN, SIE SPIEL´N JETZT IMMER NUR FÜR SIE ALLEIN,
UMARMT VON GOTTES LIEBE, UND FÜR IMMER GLÜCKLICH SEIN.
   
         
  NACH OBEN 64)  Was ihr den geringsten meiner Brüder getan NACH OBEN  
    Irgendwo, zwischen den Hochhäusern der großen, kalten Stadt,
sitzt auf einer Bank im Park ein alter Mann.
Autos hupen, Kinder lärmen und die Massen mit Paketen,
ziehn an ihm vorüber, keiner sieht ihn an.

Und es hat zu schneien begonnen und sein Haar ist schon ganz weiß
und er schlägt den Kragen hoch mit kalter Hand.
Er hat längst nichts mehr zu essen, weiß nicht wo er schlafen könnte,
keiner fragt ihn und so bleibt er unerkannt.

WAS IHR DEN GERINGSTEN MEINER BRÜDER GETAN,
DAS HABT IHR MIR GETAN.
ES KOMMT NUR DER ZU MIR INS PARADIES,
DER VIEL GUTES HAT GETAN.

DIE ANDERN GEHN AM LICHT VORBEI,
DOCH WER MIR BLEIBT IN LIEBE TREU,
AMEN, ICH SAGE EUCH,
DEM GEHÖRT DAS HIMMELREICH.

In dem Altersheim am Stadtrand lebt seit vielen Jahren schon,
einsam und verlassen eine alte Frau.
Und sie blickt mit leeren Augen, traumverloren aus dem Fenster,
ihre Hände zittern und ihr Haar ist grau.

Ihre Tochter lebt in Sydney und ihr Sohn ist in New York,
manchmal sieht sie auf ein Foto stundenlang.
Und das Mondlicht, es ist Zeuge jeder ihrer stummen Tränen,
und der Nachtwind ist der Einsamkeit Gesang.
   
         
  NACH OBEN 65)  Ein Sänger für den lieben Gott NACH OBEN  
    Diese schöne Welt, sie hat so viele Lieder,
sie sind bunt und schillernd, und voller Fantasie.
Und die allertiefsten Träume in uns Menschen,
werden Wirklichkeit, in einer schönen Melodie.
Meine Lieder singen, von Frieden und von Freiheit,
und von den Gedanken, die Jesus uns gelehrt.
Und sie haben dann ihr schönstes Ziel gefunden,
wenn der Glaube sich auf dieser Welt vermehrt.

Lieber Gott, bitte schenke mir viele neue Melodien,
lass die Lieder fliegen dann, zu allen Herzen hin.

EIN SÄNGER FÜR DEN LIEBEN GOTT,
FÜR EIN GANZES LEBEN LANG,
EIN MUSIKANT UND AUCH EIN KLEINER MISSIONAR ZU SEIN,
UND IHN ZU LOBEN, GANZ ALLEIN.
EIN SÄNGER FÜR DEN LIEBEN GOTT,
JEDEN TAG, MEIN LEBEN LANG,
BIS DAS KLAVIER EINMAL VERKLINGT,
UND MAN BEI GOTT IM HIMMEL SINGT.

Es sind ein paar Jahre, da hat alles begonnen,
mit dem Lied der Hoffnung, die den Menschen heut so fehlt.
Suchen viele Menschen, auch lang nach ihren Wegen,
die sie glücklich machen in ihrem Lebenslauf,
wie es Gott bestimmt hat, wird es auch geschehen,
geht der Weg nun eben, oder oft auch steil bergauf.

Liebe Freunde meiner Lieder, bleibt mir bitte treu,
helft mir unsern Gott zu loben, immer wieder neu.
   
         
  NACH OBEN 66)  Gib uns Licht auf dieser Welt NACH OBEN  
    Meine Gedanken, regenbogenbunt,
Sehnsucht nach dem Neuen, tun meine Lieder kund.
Viel zu viele Heuchler, heut in dieser Zeit,
sind, mein lieber Vater, entfernt von dir so weit.

GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN.

Weißblaue Wolken, Sonnenblumenfeld,
wahrgewordne Träume fliegen in die Welt.
Lieber Gott, ich spür dich, in jedem Windeshauch,
ich lass mich einfach treiben, denn dann flieg ich auch.

GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN.

Wind auf Weizenfeldern, Schwalben in der Luft,
Schimmerglanz des Mondes, zarter Blumenduft.
Lass die schönen Dinge, auf dieser Welt bestehn,
lass die vielen Wunder nicht einfach untergehn.

GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
LASS UNS NIEMALS GANZ ALLEIN,
DASS AUCH MORGEN NOCH EIN LEBEN MÖGLICH IST.
GIB UNS LICHT AUF DIESER WELT,
NIMM UNS NICHT DEN SONNENSCHEIN,
LASS UNS ZUVERSICHTLICH FÜR DIE ZUKUNFT SEIN.
   
         
  NACH OBEN 67)  Sinn des Lebens NACH OBEN  
    Überheblich, exorbitant, unerträglich ignorant,
unvergleichlich oberflächlich, Gottesglaube nebensächlich,
Mensch, was denkst du, wozu bist du denn gebor´n ?

Verlogen und mit offenen Augen blind,
so wie es Besserwisser und Heuchler sind,
Aberglauben, statt auf Gott zu vertrau´n,
zu wenig Mut, um ins Licht zu schau´n.

DU LEBST UM LIEBE ZU GEBEN,
UM EIN LÄCHELN ZU SCHENKEN,
UM HERZEN SANFT ZU BERÜHREN
UND SIE ZUM GUTEN ZU FÜHREN,
UM JESU BOTSCHAFT ZU VERKÜNDEN,
UM NEUE JÜNGER FÜR IHN ZU FINDEN,
DU LEBST, UM LICHT, FÜR ANDERE ZU SEIN,
UND AUCH, UM DEM, DER DIR WEH TUT, ZU VERZEIH´N.

Unersättlich egoistisch, seelenlos kapitalistisch,
gierverseucht, neidzerfressen, von Dummheit hoffnungslos besessen,
Mensch, glaubst du denn, dies sei des Lebens Sinn ?

Was kümmert es dich, dein vis a vis,
geht´s ihm auch schlecht, c`est la vie.
Bon voyage, die Seelen längst dem Teufel vermacht.
Bienvenue, in der ewigen Nacht.

DU LEBST UM LIEBE ZU GEBEN,
UM EIN LÄCHELN ZU SCHENKEN,
UM HERZEN SANFT ZU BERÜHREN
UND SIE ZUM GUTEN ZU FÜHREN,
UM SEINE WAHRHEIT IN DIE WELT ZU BRINGEN,
UND UM IHM JEDEN TAG EIN LOBESLIED ZU SINGEN.
DU LEBST, WEIL GOTT ES SO GESCHEHEN LIESS,
UM DICH EINST HEIMZUHOLEN, IN SEIN PARADIES.
   
         
  NACH OBEN 68)  Danke, für unser Leben NACH OBEN  
    Montag Morgen, du wachst auf früh morgens,
ein Blick durchs Fenster, draussen regnet es, der Tag ist dunkelgrau.
Ein Fluchwort kommt dir über deine Lippen,
du musst zur Arbeit gehn, es ist schon ziemlich spät.
Doch irgendwo auf dieser Welt gibts einen,
der einen Blick durchs Fenster werfen will wie du.
Der seinen Glauben an Gott niemals verlor,
und darum hat sein Fenster Gitterstäbe noch davor.

DANKE FÜR UNSER LEBEN, WIR MÜSSEN LERNEN, AUCH KLEIN ZU SEIN,
UND NUR NACH VORN SCHAUN, UND LIEBE GEBEN,
DANN KEHRT BEI UNS DER WAHRE FRIEDE EIN.
DANKE, FÜR UNSER LEBEN, ES KÖNNTE NOCH VIEL SCHLIMMER SEIN.
LASST UNS ZUFRIEDEN ZUSAMMENLEBEN, UND UNSER LICHT,
ES LÄSST UNS NIE IM DUNKELN SEIN.

Freitag Abend, vom Büro ins Wochenende,
es war ein harter Tag, doch jetzt zählt nur mehr eins, ganz schnell nach Haus.
Ein Wiedersehn mit deiner Familie, ein kühles Bier, dein Lieblingsessen,
ach Herz, was willst du mehr.
Doch irgendwo auf dieser Welt gibts einen,
der nicht vergessen werden darf von dir,
der eine Hand voll Reis zu viert sich teilt,
und der im Herzen vielleicht besser ist als wir.

   
         
  NACH OBEN 69)  Das Mahl beginnt NACH OBEN  
    Jesus, heute freun wir uns,
bei deinem Mahl zu sein,
auf dem festlich schönen Gabentisch liegt Brot,
im Kelch ist Wein.
Jesu Blut im Kelch des Heiles,
Jesu Leib, des Lebens Brot,
Offenbarung seiner Gnade,
seines Siegs
über den Tod.

JESUS, DU BIST MITTEN UNTER UNS,
HAST AUS LIEBE, DICH SO KLEIN FÜR UNS GEMACHT.
JESUS, WIR SIND DEINEM RUF GEFOLGT,
UND DU ZEIGST UNS AUCH DEN WEG IN DUNKLER NACHT.

DENN DEIN LICHT IST WIE EIN HELLER STERN,
DEM WIR VOLLER ZUVERSICHT ENTGEGENGEHN,
BETEND, DASS DU UNS ERLÖSUNG SCHENKST,
UND VOLL HOFFNUNG, DASS WIR DURCH DICH AUFERSTEHN.

Jesus, wir begegnen dir
nicht nur in Brot und Wein,
du kannst auch in andern Menschen
allzeit gegenwärtig sein,
in dem Bettler an der Ecke,
in dem Mann am Wegesrand,
spürbar nur durch Nächstenliebe,
denn sonst bleibst du
unerkannt.
   
         
  NACH OBEN 70)  Gnadenreiche Weihnachtszeit NACH OBEN  
    In der warmen Stube, Zimt und Vanilleduft,
draußen Schnee und klare, kalte Winterluft.
Und hinter den Fenstern flackern Kerzen,
sie bringen Licht ins Haus und in die Herzen.

MACHEN WIR UNS FÜR DIE ANKUNFT UNSRES HERRN BEREIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
SO MANCHES HARTE HERZ WIRD HEUTE GROSS UND WEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.

Einen hellen Stern, seh ich am Himmel stehn,
ich denke mir, vielleicht ist´s der Stern von Bethlehem.
Und stärker noch soll in uns Liebe leben,
sie ist das wichtigste Gebot und führt zum Segen.

STAUNEN, WIE EIN KLEINES KIND, UND ERFÜLLT VON DANKBARKEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
TIEF IN UNS DIE STILLE FINDEN, IN EINER LAUTEN ZEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.

Schauen wir nicht nur auf die Krippe, auf das liebliche Kind,
sehen wir auch auf das Kreuz, dort wo die Schmerzen sind.
Von der Wiege, durch den dunklen Tunnel führt der Weg ins Licht,
denn ohne Leiden gibt es Heil und Auferstehung nicht.

JESU FLAMME IN DEN HERZEN UND MIT LIEBE GEGEN LEID,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
SCHÄTZE FÜR DEN HIMMEL SAMMELN,
HOFFNUNG AUF BARMHERZIGKEIT,
GNADENREICHE WEIHNACHTSZEIT.
   
         
  NACH OBEN 71)  Mein Freund, du hast das Licht bereits gesehen NACH OBEN  
    Du hast uns Kraft gegeben, an manchem schweren Tag,
du warst ein guter Freund uns, wie es noch keinen gab.
Das Leben, es muss weitergehn, bist du auch nicht mehr da.
Du wirst uns immer fehlen, und bist doch immer nah.

MEIN FREUND, DU HAST DAS LICHT BEREITS GESEHEN,
IN ALLEN FARBEN, DIE DER REGENBOGEN KENNT.
WIRST NIE VERGESSEN, LEBST AUCH IN UNS WEITER,
WENN AUCH NOCH ETWAS ZEIT UNS VONEINANDER TRENNT.
WENN DICHTE NEBEL AUF DEN FELDERN LIEGEN,
KANN MAN DIE HOHEN BERGESGIPFEL NOCH NICHT SEHN,
UND WENN SCHWANENGESANG DURCH WEISSE WOLKEN ZIEHT,
IST´S AUCH ZEIT FÜR UNS, DEN WEG INS LICHT ZU GEHN.

Hast Liebe uns gegeben, und Freude immerzu,
und graue Stunden wurden bunt, der Grund dafür warst du.
Dir Lebewohl zu sagen, hat fast mein Herz verzehrt,
und wir sind dir dankbar, du warst jede Träne wert.

MEIN FREUND, DU HAST DAS LICHT BEREITS GESEHEN !

Der Glanz in deinen Augen, des Herbstes goldnes Licht,
lebst jetzt bei unserm Vater, und Mühsal kennst du nicht.
So sicher, wie nach Regen, die Sonne wieder scheint,
so sind wir eines Tages, mit dir, wieder vereint !

   
         
  NACH OBEN 72)  So, als wär's mein letztes Lied NACH OBEN  
    Wenn meine Worte und Töne sich verbinden,
dann wird ein Lied daraus auf dem Klavier.
Wie Gottes Engel, seine Botschaft zu verkünden,
ist Leidenschaft und Mission auf Erden hier.

Mit Cherubim und Serafinen jubeln,
ich schick Visionen der Liebe in die Welt.
Und jedes Lied, es trägt in sich, so wie ein Samenkorn,
die Hoffnung dass es auf guten Boden fällt.

SO, ALS WÄR`S MEIN LETZTES LIED,
SOLL JEDER TON DEIN HERZ BERÜHREN.
UND ICH SUCH DIE HARMONIEN,
DIE ZUR SYMPHONIE UNS FÜHREN.

UND AUS MEINES GLAUBENS QUELLE,
FLIESSEN TÖNE, DANN UND WANN,
BIS SIE MÜNDET, EINES TAGES
DANN, IN GOTTES WEITEM OZEAN.

SO, ALS WÄR´S MEIN LETZTES LIED,
SING ICH BERÜHRT, VON GOTTES LIEBE,
SO, ALS OB MIR NUR MEHR EINE STUNDE BLIEBE,
MIT LAUTER STIMME, SIE IMMER IMMER WIEDER,
MEINE HERZENS- UND HOFFNUNGSLIEDER.
   
         
  NACH OBEN 73)  Weihnachtswunderwahn NACH OBEN  
    Die Kreditkarten glühen, wie der Ofen im Haus,
und quengelnde Kinder rufen nach Santa Claus.
Wenn die Gärten beleuchtet, wie der Flughafen sind,
der Blick in die Lichter, er macht dich fast blind,
und das Radio stimmt stündlich „Stille Nacht“ an:
Ja, dann hat er uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.

Wenn Oma die Rezepte für Zimtsterne sucht,
und bei der Suche nach Parkplatz wird heftig geflucht,
wenn die halbe Stadt in den Kaufhäusern ist
und die andere Hälfte sich mit Glühwein begießt,
die Promille, sie ziehn wie die Umsätze an:
Ja, er hat uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.

Schau, in der Krippe, das niedliche Kind,
doch grad fällt mir ein, ich muss noch geschwind,
um das neueste Smartphone in den Handyshop laufen,
und dann auch den Laptop, für Papa noch kaufen.

In den Shoppingcentern, da ist die Hölle los,
das Konto fast leer und die Wünsche zu groß.
So als ging´s ums Verhungern, kauft man viel zu viel ein,
für fünf Weihnachtsgänse ist der Kühlschrank zu klein.
Im endlosen Stau auf der Stadtautobahn:
Ja, er hat uns wieder befallen, der Weihnachtswunderwahn.

Sieh doch, das Kindlein in seiner Wiege,
verdammt, mir fällt ein, ich weiß noch nicht wo kriege
ich die schönste Tanne, den prächtigsten Baum,
für den wahrhaftig werdenden Weihnachtstraum.

Doch nicht mit mir, ich kämpf dagegen an,
ja, ich will, dass diese Weihnacht, ein Wunder bleiben kann.
Doch nicht mit mir, ich kämpf gegen den Wahn,
denn ich will, dass diese Weihnacht, ein Wunder bleiben kann.
   
         
  NACH OBEN 74)  Canzone Venezia NACH OBEN  
    Wir wanderten durch manches tiefe Tal,
doch meistens waren wir auf Bergeshöhn,
wir haben hellen Sonnenschein
und manchmal auch die Schatten der Dunkelheit gesehn.
Doch immer warn wir füreinander da,
und unsre Herzen sind einander nah,
wir gehen jeden Weg gemeinsam,
Hand in Hand, niemals allein.

DEM SCHÖPFER SEI DANK FÜR DIE LIEBE,
CANZONE VENEZIA,
IN DIESER STADT SAGTEN WIR BEIDE ZUEINANDER JA !
DEM SCHÖPFER SEI DANK FÜR DIE LIEBE,
WAS WÄR DIE WELT OHNE SIE ?
ER SCHENKT DIE LIEBE DIR UND MIR,
DEM SCHÖPFER SEI DANK DAFÜR.

Anfangs hatten wir´s nicht immer leicht,
doch waren wir wie eins im Sturm der Zeit,
wir hielten fest zusammen,
und unser Leben wurde himmelhoch und sternenweit.
Unser Vater, hoch am Himmelszelt,
beschütze die Liebenden der Welt.
Gib ihnen deinen Segen,
halt sie fest in deiner Hand.

LASS DIE LIEBE IMMER IN UNS LEBEN,
LASS SIE VORBILD FÜR ALLE MENSCHEN SEIN.

   
         
  NACH OBEN 75)  Junges Leben, ich wünsch dir Segen NACH OBEN  
    Willkommen, du neues junges Leben,
hast mein Herz erobert, schneller als der Wind.
Und du siehst mit großen Augen in die unbekannte Welt,
wo so viele große, neue Dinge sind.
Auf kleinen Beinen läufst du nun durchs Leben,
und musst lernen noch so viel, tagaus, tagein.
Und geht ein langer Tag für dich zur Neige,
schläfst friedlich du in meinen Armen ein.

JUNGES LEBEN, ICH WÜNSCH DIR SEGEN,
BIST VOLL UNSCHULD, BIST JA NOCH SO KLEIN.
UND BEHÜTET UND BESCHÜTZT VON UNSERM VATER,
SOLLST DU AUF ALLEN DEINEN WEGEN SEIN.
JUNGES LEBEN, ICH WÜNSCH DIR SEGEN,
UND ICH DANKE GOTT, DASS ES DICH GIBT.
ER BEHÜTET UND BESCHÜTZT ALLE FAMILIEN,
WO MAN EINANDER VORBEHALTLOS LIEBT.

Gefahren mögen weit an dir vorbeigehn,
und ich wünsche dir Gesundheit und viel Glück.
Und die 24-Stunden-Liebe die dir wird geschenkt,
gibst du viele tausendmal an uns zurück.

   
         
  NACH OBEN 76)  Silberstreifen am Horizont NACH OBEN  
    Die Angst ist kein guter Begleiter, wenn wir hinausgehn, in die Welt,
und Aberglaube hilft uns nicht weiter, weil er den Glauben in den Schatten stellt.
Lasst die Unglückspropheten einfach reden, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Gott segnet das neue Jahrtausend, und so sage ich euch nun:

ICH SEH SILBERSTREIFEN AM HORIZONT,
DORT WO UNSER GÜTIGER VATER WOHNT.
UND ER FÜHRT UNS INS NEUE JAHRTAUSEND HINEIN,
WIRD BEI TAG UND NACHT UNSER BEGLEITER SEIN.
ICH SEH SILBERSTREIFEN AM HIMMELSZELT,
ER LENKT DAS SCHICKSAL UNSERER WELT,
UND SEIN GLANZ ERLEUCHTET DEN WEG,
WIR GEHN OHNE ANGST, VOLL ZUVERSICHT,
DENN ICH WEISS, WAS JESUS UNS VERSPRICHT:
ICH BIN BEI EUCH, ALLE TAGE, BIS ANS ENDE DER WELT,
BIS ANS ENDE DER WELT.

Wer Angst hat, vorm neuen Jahrtausend, der höre, was Jesus spricht:
Nur mein Vater im Himmel weiß die Stunde, auch die Engel wissen´s nicht.
Scharlatane, die Panik verbreiten, die gibts wie Sand am Meer.
Leben wir doch jeden Tag so, als wenn´s der letzte wär.

   
         
  NACH OBEN 77)  Behüte uns, beschütze uns NACH OBEN  
    Bist du auch oft verzweifelt, das Leben ist nicht leicht,
dann denke doch, wer dir zur Seite steht.
Wer dir den Mut zum Aufstehn jeden Tag auf´s Neue gibt,
wer dich hält, und wer dich liebt.

BEHÜTE UNS, BESCHÜTZE UNS UND HALT UNS FEST IN DEINEN HÄNDEN.
BEHÜTE UNS, BESCHÜTZE UNS, UND LASS UNS NIEMALS UNTERGEHN.

Wir gehn auf dunklen Wegen, doch irgendwo ist Licht,
auch wenn man es oft viel später sieht.
Mein einziger und liebster Vater, dort am Himmelszelt,
sei gnädig, mit dem Schicksal für die Welt.

BEHÜTE UNS, UND SEGNE UNS, UND SCHENK UNS ALLEN DEINE GNADE,
BEHÜTE UNS, UND SEGNE UNS, AUF DASS WIR DEINE KINDER SIND,
FÜR IMMER DEINE KINDER SIND.

   
         
     Alle Lieder:
Musik und Text von Andreas Wojik
   
         

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